Eltmann

Parkettboden nun ein Glanzstück

Der Boden der Eltmanner Stadthalle wurde abgeschliffen und neu versiegelt. Ein älterer Wasserschaden hatte die Sanierung etwas verzögert. Letztlich war der Bauausschuss des Eltmanner Stadtrates mit dem Ergebnis aber zufrieden.
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Nach 30 Jahren war der Parkettboden in der Stadthalle Eltmann ziemlich mitgenommen. Jetzt erstrahlt er - abgeschliffen und frisch versiegelt - in neuem Glanz. Dem Bauausschuss des Eltmanner Stadtrates gefiel's. Foto: Sabine Weinbeer
Nach 30 Jahren war der Parkettboden in der Stadthalle Eltmann ziemlich mitgenommen. Jetzt erstrahlt er - abgeschliffen und frisch versiegelt - in neuem Glanz. Dem Bauausschuss des Eltmanner Stadtrates gefiel's. Foto: Sabine Weinbeer

Wie neu ist der Parkettboden der Eltmanner Stadthalle, nachdem er abgeschliffen und neu versiegelt wurde. Der Bauausschuss des Stadtrates machte sich am Montag im Rahmen seiner Sitzung ein Bild von der gelungenen Renovierung, die allerdings etwas länger gedauert hatte als geplant.

Weil ein geplantes Konzert des Jugendchors mit dem Hinweis auf einen Wasserschaden abgesagt worden war, hatten einige Stadtratsmitglieder schon befürchtet, Bürgermeister Michael Ziegler (CSU) würde mit einer Hiobsbotschaft aufwarten. Es war zwar ein Wasserschaden, der die Bodensanierung etwas verzögert hatte, jedoch ein älterer. Die Folgen ausgelaufenen Wassers im Bereich der Theke hatten sich erst während der Sanierung gezeigt, und deshalb musste dort mehr gemacht werden, als "nur" abschleifen. Insgesamt habe es sich auf jeden Fall gelohnt, den Hallenboden nach 30 Jahren grundlegend zu erneuern, meinte Ziegler.

"Am meisten Probleme haben die Brandflecken gemacht. Früher durfte hier ja noch geraucht werden", berichtete Zweiter Bürgermeister Hans-Georg Häfner (SPD), der mit dem zuständigen Schreiner gesprochen hatte.

Weil man sich beim Hallenbau für ein gutes Parkett entschieden hätte, könne der Boden auf jeden Fall noch dreimal auf diese Art und Weise aufgefrischt werden, berichtete Häfner.

Vorhänge werden erneuert

Nachdem die Halle bereits neue Stühle bekommen hatte, war der Boden nun eine zweite größere Renovierungsaktion. Der vordere Bühnenvorhang war schon vor einigen Jahren erneuert worden, weil er verschlissen war. Nun sollen auch die hinteren schwarzen Vorhänge noch ausgewechselt werden, kündigte Bürgermeister Michael Ziegler dem Bauausschuss an.

Anlage soll effizienter werden

Im weiteren Verlauf der Sitzung ging es vorwiegend um private Bauvorhaben. Die Beratung über ein Halteverbot in der Weidengasse wurde auf die nächste Sitzung vertagt, weil die Polizei noch eine Stellungnahme dazu abgeben soll.

Keine Einwände hatte der Bauausschuss gegen das Vorhaben der Palm Power GmbH & Co KG, die ihr Kraftwerk in der Papierfabrik Palm modernisieren und erweitern will. In der Papierfabrik liefert schon seit Jahren eine gasbetriebene Anlage Strom, Wärme und Dampf für den energieintensiven Betrieb. Diese Anlage soll nun noch effizienter werden, unter anderem durch eine neue Gasturbine. Auch dem immissionsschutzrechtlichen Antrag der Papierfabrik für die Änderung der Kesselanlage stimmte der Bauausschuss zu.

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