Ebensfeld

Parkbuchten in der Bahnhofstraße

Ebensfelder monierten mit Erfolg. Die Markierungen werden demnächst aufgetragen.
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Bürger monierten die Parksituation in der Bahnhofstraße an, die Gemeinde will dem mit der Markierung von Parkbuchten begegnen. Foto: Gemeinde
Bürger monierten die Parksituation in der Bahnhofstraße an, die Gemeinde will dem mit der Markierung von Parkbuchten begegnen. Foto: Gemeinde
Breit gestreut waren die Themen, die Bürgermeister Bernhard Storath (CSU) bei der Bürgerversammlung im Pfarr- und Jugendheim ansprach. Verschiedene Bürger monierten die Parksituation in der Bahnhofstraße und die Verkehrsbelastung in der Kellerstraße.
Erfreuliches hatte Strorath von den Einwohnerzahlen zu berichten. Im letzten Jahr wuchs die Marktgemeinde mit ihren Ortsteilen um exakt 100 Personen auf 5810. Im Vergleich zu den letzten Jahren werden wieder mehr Kinder geboren. 2017 erblickten 61 Mädchen und Jungen das Licht der Welt.


Bauland ist ein Reizthema

Derzeit sei die Erschließung neuer Baugebiete ein Reizthema, sagte der Bürgermeister. "Für die Gemeinde stellt sich die Frage, will sie überhaupt noch neue Baugebiete ausweisen? Und wie geht sie mit dem Wohnbestand in der Kerngemeinde um?" Im Baugebiet Am Eidig seien so gut wie alle Bauplätze verkauft oder reserviert. Ein Blick auf die Internetseite der Gemeinde zeigt, dass derzeit nur noch ein Bauplatz für Bauwillige zur Verfügung steht.
Mit einem Gesamtvolumen von drei Millionen Euro seit der Neubau des Feuerwehrhauses die größte von der Marktgemeinde je durchgeführte Baumaßnahme. Allerdings werde das Feuerwehrhaus zum 150-jährigen Bestehen der Wehr vom 5. bis 14. Mai nicht fertig. Es fehlten noch die Außenanlagen.
Die auf dem Dach des neuen Feuerwehrhauses aufgebrachten Photovoltaik-Module werden künftig die Funktion einer vernetzten Nahwärmeversorgung für Schule, Rathaus, Feuerwehrhaus und den Neubau der Kindertagesstätte übernehmen. In der Bahnhofstraße von der Ecke Ziegelstraße bis zur Einmündung Untere Mühle werden demnächst Markierungen für Parkbuchten aufgetragen. Das Fischsterben am Baggersee in Ebensfeld hat kosten in Höhe von 18 000 Euro verursacht. Dem wird jetzt mit einer Zirkulationsanlage entgegengewirkt.
Stefan Herbst sprach ein Thema an, welches regelmäßig auch in anderen Gemeinden für Ärger sorgt. Die Verunreinigung durch Hundekot. Dabei ging es Herbst nicht um einzelne Ebensfelder Hundehalter, sondern um einen regelrechten "Gassi-Tourismus", der regelmäßig die Ebensfelder Flur überflute. Darunter seien Hunde aller Größen und Rassen, die zum Teil auf Äcker und Wiesen von der Leine gelassen werden.
"Oft parken Hundehalter mit 16 bis 17 Autos auf dem Norma-Parkplatz, die dann mit über 20 Hunden unterwegs sind und kiloweise Kot hinterlassen", ergänzte Thorsten Hoydem. Ein Problem, dem die Gemeinde nicht mit der weiteren Aufstellung von Hundetoiletten begegnen will, da man schon überall Hundetoiletten aufgestellt habe, entgegnete Storath.


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