Höchstadt a. d. Aisch
Alkoholfahrt

Osteuropäer auf der A 3 betrunken in die Woche gestartet

Kurz nach 8 Uhr hielt eine Streife der Erlanger Verkehrspolizei auf der A 3 zwischen Erlangen und Höchstadt einen voll beladenen Autotransporter an. Der war aufgefallen, da der 54-jährige Fahrer sein ...
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Kurz nach 8 Uhr hielt eine Streife der Erlanger Verkehrspolizei auf der A 3 zwischen Erlangen und Höchstadt einen voll beladenen Autotransporter an. Der war aufgefallen, da der 54-jährige Fahrer sein Gefährt mit 40 Stundenkilometern in Schlangenlinien über die Autobahn bewegte.

Ein Alkotest ergab den stattlichen Wert von 1,12 mg/l, also über 2,2 Promille. Da der betrunkene Kraftfahrer aus Litauen stammt und hier keinen Wohnsitz hat, musste er nach der Blutentnahme 800 Euro Sicherheit leisten. Der Führerschein wurde einbehalten und die Spedition beauftragt, einen nüchternen Fahrer zu entsenden, der den 40-Tonner gefahrlos bewegen konnte. Der ertappte Alkoholsünder hingegen konnte seinen Rausch in einem Hotel ausschlafen.

Aus einem Vergehen mach zwei

Gut zweieinhalb Stunden später wurde auf der Gegenspur ein Pkw mit Würzburger Zulassung kontrolliert.

Der Fahrer, ein ukrainischer Maler, hatte ebenfalls zu tief ins Glas geschaut. Der Alkomat bescheinigte 0,28 mg/l. Er musste keine Sicherheitsleistung bezahlen, da er seit fast einem Jahr in der Bundesrepublik lebt. Daraus ergab sich allerdings ein anderes Problem - der ukrainische Führerschein hätte umgeschrieben werden müssen, da der Mann länger als 185 Tage hier lebt.

Deshalb kam zur Ordnungswidrigkeit des alkoholisierten Fahrens noch ein Vergehen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis hinzu. pol

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