Die Orgel in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt Glosberg ist dringend renovierungsbedürftig. Wenn sie bald wieder mit sauberem Klang ertönen soll, müssen Reparaturen und Sanierungsarbeiten vorgenommen werden. In einem Gespräch informiert Pfarradministrator Pater Waldemar Brysch OMI, dass nach einer gründlichen Inspektion der Orgel durch eine Orgelbaufirma erhebliche Mängel und Schäden festgestellt wurden.

Für die Gesamtmaßnahme rechnet man mit Kosten in Höhe von 54 000 Euro. Dies übersteige das finanzielle Budget der Pfarrei Mariä Geburt Glosberg erheblich, gibt Pater Waldemar Brysch zu bedenken. Aus diesem Grund wäre es schön, wenn es Leute gibt, die dieses Projekt mit Spenden unterstützen, damit die Reparaturen finanziert und bald durchgeführt werden können. Es kommt laut Pater der Glaubensgemeinschaft zugute, wenn die 1594 wohlklingenden Pfeifen bald wieder mit reinem Klang ertönen können.

Die Orgel wurde 1981 nach zweijähriger Bauzeit mit 23 Registern, zwei Manualen und einer Pedal-Klaviatur zum ersten Mal zum Klingen gebracht. Die längste Orgelpfeife misst 5,80 Meter, die kleinste Pfeife ragt gerademal mit 14 Millimetern aus dem Prospekt.

Schon damals spielte Georg Kestel die Orgel, der auch heute noch seinen Dienst erfüllt. Pater Waldemar Brysch und die Kirchenverwaltung bedanken sich schon jetzt für Spenden, für die es selbstverständlich eine Spendenquittung geben wird. eh