Bamberg
Kurzinterview

Olympiasiegerin Heike Drechsler klärt auf: So geht's gesund durch den Herbst

Heike Drechsler, zweifache Olympiasiegerin und "Weitspringerin des Jahrhunderts", kam am Montag zum Gesundheitstag der Bamberger Justiz ins Oberlandesgerich...
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Heike Drechsler, zweifache Olympiasiegerin und "Weitspringerin des Jahrhunderts", kam am Montag zum Gesundheitstag der Bamberger Justiz ins Oberlandesgericht. Vor den Mitarbeitern hielt sie einen Vortrag über Fitness und Bewegung am Arbeitsplatz. Wir nutzten die Gelegenheit, um mit ihr über Sport und Gesundheit in der kalten Jahreszeit zu sprechen.

Herbstzeit ist Erkältungszeit. Wie halten Sie sich gesund?
Heike Drechsler: Mit Bewegung. Ich laufe viel, auch bei Regen. Die Turnschuhe habe ich immer griffbereit, Ausreden gibt es also nicht. Ob nach langen Autofahrten oder einem anstrengenden Tag im Büro, 30 Minuten Sport täglich stärken bereits das Immunsystem. Gerade in Herbst und Winter ist die Luft im Inneren durch Heizungen oft sehr trocken, dagegen hilft frische, klare Luft im Freien. Natürlich spielt auch die Ernährung eine große Rolle. Viel Obst, vor allem Vitamin C und ausreichend Trinken sind für unseren Körper bei diesem Wetter wichtig.

Sport statt Sofa, wie motiviere ich mich?
Entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Wenn ich eine Aktivität gefunden habe, die mir Spaß macht, ist es wichtig, sich bewusst Ziele zu setzen. Kleine Etappen, die ich Stück für Stück abarbeite. So werden schnell erste Erfolge sichtbar und der innere Schweinehund lässt sich leichter überwinden.

Möchten Sie unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?
Geduld. Gerade zu Beginn kann es schwierig sein, sich in einer neuen Sportart zurechtzufinden. Da ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen, um die Abläufe kennenzulernen. Hören Sie auf Ihren Körper und machen Sie sich bewusst, was Ihnen hilft und was nicht.
Eltern empfehle ich, aktiv zu sein und das ihren Kindern auch vorzuleben. Radtouren mit der Familie, Schwimmen gehen oder Spaziergänge sind gut für Gesundheit und Gemeinschaft.

Die Fragen stellte Oliver Urbanke
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