Haßfurt
Grafenrheinfeld

ÖDP spricht über Plan für AKW-Areal

Der Kreisverband Haßberge der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) lädt mit dem Bund Naturschutz Haßberge zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ...
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Der Kreisverband Haßberge der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) lädt mit dem Bund Naturschutz Haßberge zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Thema "AKW Grafenrheinfeld - Stilllegung und dann? Rückbau, Freimessung und Lagerung?" ein. Der Vortrag findet am Mittwoch, 21. März, um 19.30 Uhr in der Stadiongaststätte in Haßfurt statt, wie die Partei mitteilte. Die Vorträge halten Herbert Barthel, Energiereferent des Bundes Naturschutz Bayern, sowie Edo Günther, Sprecher des Arbeitskreises Atomenergie und Strahlenschutz beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).


Entsorgung, Endlagerung

Das Atomkraftwerk (AKW) Grafenrheinfeld wurde Mitte 2015 abgeschaltet. Doch damit sind noch längst nicht alle Gefahren beseitigt und Probleme gelöst. 330 000 Tonnen Material, darunter 3500 Tonnen radioaktiver Abfall, müssen laut ÖDP-Angaben entsorgt oder endgelagert werden. Die beiden Referenten werden auf folgende Fragen eingehen: Wie läuft der Rückbau des AKW ab und wie lange wird er dauern? Wie steht es um die Strahlenbelastung der Bevölkerung während dieser Zeit? Was bedeutet Freimessung von radioaktiv belastetem Material und wofür kann es verwendet werden?


In Castor-Behältern

Zudem ist Grafenrheinfeld eines von 16 Zwischenlagern in Deutschland, in denen radioaktiver Abfall in Castor-Behältern gelagert wird. Nach derzeitigem Stand soll bis 2031 nach einem geeigneten Endlagerstandort gesucht werden. In Betrieb soll das Endlager dann im Jahr 2050 gehen. Sind das realistische Planungen? Ka
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