Bad Rodach

ÖDP macht sich für Ausbau des Fairtrade-Netzwerkes in der Stadt Bad Rodach stark

Zum Thema "Fairtrade" und zum Bericht über die jüngste Stadtratssitzung in Bad Rodach nimmt die ÖDP wie folgt Stellung: Fairtrade verbindet Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und v...
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Zum Thema "Fairtrade" und zum Bericht über die jüngste Stadtratssitzung in Bad Rodach nimmt die ÖDP wie folgt Stellung:

Fairtrade verbindet Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Förderung fairer Handelsstrukturen ist ein entscheidender Baustein zum Schutz der Kinder und zur Bekämpfung von Kinderarbeit und Armut und ermöglicht den Kindern Schulbildung. Fairtrade kennzeichnet Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. Wenn man sich mit dem Thema "Fairtrade" näher befasst, kann man schnell feststellen, dass es darum geht, ein Bewusstsein für die Probleme der Entwicklungsländer und den Zusammenhang mit unserem Konsum zu schaffen, Bewusstsein dafür, dass jeder Einzelne es in der Hand hat, einen kleinen Beitrag zu fairem Handel und damit für bessere Lebensbedingungen der Menschen in diesen Ländern zu leisten. Als Fairtrade-Stadt kann eine Gemeinde hier eine Vorbildfunktion übernehmen. Selbstverständlich ist es wichtig, die lokalen Direktvermarkter nicht zu benachteiligen. Aus ökologischen Gründen sollte auf regional produzierte Lebensmittel mit möglichst kurzen Transportwegen geachtet werden. Wenn man betrachtet, welche Produkte überhaupt fairtrade-zertifiziert werden (Kaffee, Bananen, Schokolade, Kakao, Rohrzucker, Baumwolle, Reis usw.), wird man feststellen, dass die Fairtrade-Produzenten eher nicht in Konkurrenz zu unseren regionalen Landwirten stehen. Wenn im Rathaus künftig Kaffee ausgeschenkt wird, sollte es deshalb Fairtrade-Kaffee sein.

Intention ist, dass zu den vorgeschriebenen Mindestanforderungen freiwillig mehr Unterstützer dazukommen und das Fairtrade-Netzwerk in der Stadt ausgebaut wird. Wir freuen uns, dass sich genau darum das Stadtmarketing-Netzwerk "Bad Rodach begeistert" kümmern wird, so dass die Bezeichnung "Fairtrade-Stadt" zusätzlich auch tourismuswirksam sein wird. red

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