Oberhaid
Anpflanzung

Oberhaid geht Waldumbau offensiv an

In Zusammenarbeit mit dem Forstrevier Trunstadt und dem AELF Scheßlitz pflanzt die Gemeinde Oberhaid derzeit unter den aufgerissenen und instabilen Fichtenbeständen, angrenzend zum kommunalen Naturwal...
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Bürgermeister Carsten Joneitis (links) und Förster Thomas Löhr machen sich ein Bild vor Ort. Foto: p
Bürgermeister Carsten Joneitis (links) und Förster Thomas Löhr machen sich ein Bild vor Ort. Foto: p

In Zusammenarbeit mit dem Forstrevier Trunstadt und dem AELF Scheßlitz pflanzt die Gemeinde Oberhaid derzeit unter den aufgerissenen und instabilen Fichtenbeständen, angrenzend zum kommunalen Naturwaldreservat "Seelaub", auf einer Fläche von rund einem Hektar 1350 Pflanzen von Schwarzerlen, Stieleichen, Hainbuchen und Bergahorn.

Ausgelegt sind diese Pflanzungen auf Langfristigkeit, mit dem Ziel, dass diese Fläche zukünftig auch dem Naturwaldreservat zugeordnet werden kann und folglich als Schutzgebiet dient, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Kiefern und Fichten würden in Zukunft die Verlierer des Klimawandels sein, daher sollte der Wald mit Laubbäumen umgebaut werden, so Forstrevierleiter Thomas Löhr. Das Waldbild werde sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten mit dem Tempo des Klimawandels ändern.

Erster Bürgermeister Carsten Joneitis (SPD) zeigte sich bei einem Ortstermin erfreut, dass man mit dem Umbau nach den gravierenden Sturmschäden und dem Borkenkäferbefall in diesem Feuchtgebiet gleich reagieren konnte. Es stünden zwar noch große Flächen von drei bis vier Hektar Waldumbau aus, aber in den nächsten Jahren setze man sich das Ziel, diese Flächen auch noch umzugestalten.

Die Kosten des Waldumbaus betragen rund 12 000 Euro, wobei die Gemeinde mit einer Förderung von 30 Prozent rechnen kann. Die Pflanzungen sind eingehüllt in ein kleines Gewächshaus, das zugleich als Verbißschutz und Wasserspeicher dient. red

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