Kronach
Kegeln

Oberfrankens Jugend holt mit Justin Moshacke und Lea Schuberth Bronze

Bei den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften der Bezirkskadermannschaften der U18-Jugend (Bezirksvergleich) hat sich das Oberfrankenteam mit viel Kampfgeist den dritten Platz mit insgesamt 151 Pun...
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Die oberfränkische Auswahl wurde bei den Bayerischen Meisterschaften Dritter. Von links: Lara Nüßlein, Paul Hirschmann, Justin Moshacke, Shania Rießner, Leonie Richter, Jonas Kleinhenz, Tim Schnitzerlein, Rosalie Fischer, Lea Schuberth, Enrico Lache  Foto: Karin Behr
Die oberfränkische Auswahl wurde bei den Bayerischen Meisterschaften Dritter. Von links: Lara Nüßlein, Paul Hirschmann, Justin Moshacke, Shania Rießner, Leonie Richter, Jonas Kleinhenz, Tim Schnitzerlein, Rosalie Fischer, Lea Schuberth, Enrico Lache Foto: Karin Behr

Bei den diesjährigen Bayerischen Meisterschaften der Bezirkskadermannschaften der U18-Jugend (Bezirksvergleich) hat sich das Oberfrankenteam mit viel Kampfgeist den dritten Platz mit insgesamt 151 Punkten und 3571 Kegel gesichert.

Der Bezirksvergleich wird in sieben Durchgängen (120 Wurf) in nachfolgender Aufteilung ausgespielt: U18 männlich Einzel, U18 weiblich Einzel, Tandem männlich, Tandem weiblich, Tandem Mixed, U18 weiblich Einzel und U18 männlich Einzel. Pro 30 Wurf (15 Wurf Volle, 15 Wurf Abräumen) werden nach Ergebnis acht bis zwei Punkte vergeben. Der Bezirk Oberbayern ist nicht angetreten.

Für Oberfranken startete Justin Moshacke (Post SV Kronach) mit sehr guten 518 Kegeln und erzielte damit 21 Punkte. Vor ihm lagen nur die Bezirke Schwaben und Oberpfalz mit 22 Punkten. Der Bezirk Unterfranken zog mit 21 Punkten gleich. Das Bestergebnis in diesem Durchgang erspielte Niklas Plößel mit 526 Kegeln für die Oberpfalz.

Shania Rießner (FC Lichtenfels) ging als zweite Starterin ins Rennen für Oberfranken. Auf der schwer bespielbaren Anlage verbuchte sie trotzdem noch gute 490 Kegel. Sie erzielte mit ihren vier Durchgängen 18 Punkte und musste die Oberpfalz (25 Punkte), Schwaben (24), Unterfranken (23) und Mittelfranken (22) ziehen lassen.

Wichtige Punkte dank Schuberth

Im dritten Durchgang spielten Jonas Kleinhenz (FC Eintracht Bamberg 2010) und Paul Hirschmann (Gut Holz Viereth) als Tandem. Das Jungenduo erzielte mit 504 Kegel ebenfalls 18 Punkte. Bis auf den Bezirk München mussten die beiden allen Bezirken den Vortritt lassen.

Mit Lara Nüßlein (TSV Breitengüßbach) und Lea Schuberth (Post SV Kronach) startete Oberfranken in den vierten Durchgang. Mit sehr guten 529 Kegel fuhr das Duo wichtige 29 Punkte ein. Hier hatte Oberfranken vor allen Bezirken die Nase vorne. Die Mädels brachten Oberfranken zu diesem Zeitpunkt vom sechsten auf den zweiten Platz.

Das Tandem Mixed bildeten Leonie Richter (SKC Blau-Weiß Kulmbach) und Enrico Lache (SKC 67 Eggolsheim). Mit 487 Kegeln erzielten die beiden 18 Punkte für Oberfranken. Leider konnte das Duo in diesem Durchgang nur Unterfranken (12 Punkte) hinter sich lassen und mit den Bezirk München gleich ziehen.

Der Endspurt begann, es war noch alles offen. Mit Rosalie Fischer (TSV Breitengüßbach) ging das Team in den letzten Durchgang. Sie erreichte mit 507 Kegeln insgesamt 22 Punkte. Lediglich ihre dritte Bahn verhinderte hier noch ein höheres Resultat. Sie musste nur Schwaben und Niederbayern den Vortritt lassen, konnte aber gegen die anderen Konkurrenten einige Punkte gut machen.

Nun musste der Schlussspieler Tim Schnitzerlein (TSV Ebermannstadt) alles geben, um den dritten Platz zu sichern. Zu diesem Zeitpunkt lag Schwaben mit 138 Punkten vor der Oberpfalz mit 136 Punkten, Oberfranken jeweils einen Punkt vor Mittelfranken und Niederbayern mit 126 Punkten. Tim Schnitzerlein brachte eine kämpferisch gute Vorstellung und verbuchte überzeugende 554 Kegel. Hiermit erzielte er 25 Punkte für das Team.

Mittelfranken holte Oberfranken mit 26 Punkten auf, so dass beide am Ende 151 Punkte auf der Anzeige stehen hatten. Bronze ging aufgrund der besser gespielten Kegelanzahl von 3571 zu 3514 Kegel an die Oberfranken.

Die Verantwortlichen sind stolz auf das Team, da 50 Prozent der eingesetzten Spieler sich in ihrem ersten U18-Jahr befinden. Zudem hat Oberfranken darauf verzichtet, einen ihrer Landeskaderspieler einzusetzen. red



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