Bamberg
Bauarbeiten

Oberbürgermeister: "Sutte geht schneller voran als geplant"

Gute Nachrichten zur Baumaßnahme Sutte: Der Kanal- und Leitungsbau entlang der Strecke Sutte - Maternstraße - Jakobsplatz verläuft schneller als angenommen. Angesichts der konzentrierten Arbeitsweise ...
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Gute Nachrichten zur Baumaßnahme Sutte: Der Kanal- und Leitungsbau entlang der Strecke Sutte - Maternstraße - Jakobsplatz verläuft schneller als angenommen. Angesichts der konzentrierten Arbeitsweise der beauftragten Firmen und den günstigen Witterungsbedingungen "geht die Baustelle Sutte schneller voran als geplant", so Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) in einer Pressemitteilung der Stadt. Mitte Juni 2018 sei bereits der Umsetzungsstand erreicht, der nach Bauzeitenplan für Jahresende vorgesehen war. In ihrem aktualisierten Grobkonzept zum weiteren Bauablauf geht die bauausführende Firma Josef Pfaffinger GmbH, Passau, nun von einem Ende der Leitungsbauarbeiten bis Mitte 2019 aus.


Es wird nahtlos weitergebaut

Wie im Leistungsverzeichnis mit der Baufirma ausdrücklich festgelegt, wird auch bei schnellerem Baufortschritt nahtlos weitergebaut. Das bedeutet, dass die für das erste Halbjahr 2019 vorgesehene Entfernung und Neuverlegung des Abwasserkanals sowie der Leitungsnetze zwischen der Einmündung Teufelsgraben und der Treppenanlage, die Sutte und Maternstraße verbindet, ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Im kommenden Jahr geht es mit den Tiefbauarbeiten zwischen Maternstraße Nr. 53 und Jakobsplatz weiter.
Nach Abschluss dieser Bauphase wird das Baufeld in der Sutte provisorisch mit einer Asphaltschicht verschlossen. Der eigentliche Straßenbau mit Erneuerung der Oberflächen mit unterschiedlichen Pflasterbelägen beginnt dann voraussichtlich im Sommer 2020 und dauert etwa bis zum Frühjahr 2021. Ursprünglich hatten die Projektverantwortlichen etwa ein halbes Jahr länger für den Kanal- und Leitungsbau eingeplant. Mit der erforderlichen Erneuerung von Straßen, Gehwegen und Seitenflächen sollen gleichzeitig städtebauliche und verkehrliche Verbesserungen erreicht werden.


Keine Gebühren für Anlieger

Zusätzlich zum Zeitgewinn gibt es eine weitere gute Nachricht für die Anlieger, denen die Straßenausbaubeiträge erspart bleiben. "Nachdem eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes (KAG) eingetreten ist, werden die betroffenen Bürger entlastet. Die Stadt hat diese Möglichkeit gefördert, weil vor einem bestimmten Stichtag die Maßnahme ausgeschrieben worden ist." Die entstehende Finanzierungslücke müsse dabei auch nicht die Stadt schließen. Vielmehr habe der Gesetzgeber die Überleitungsvorschriften so ausgestaltet, dass hierfür der Freistaat Bayern eintritt. red

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