Burgstall

Nussel unter Beobachtung

Der Landtagsabgeordnete stellte sich seiner letzten Leistungsprüfung bei der Feuerwehr.
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Walter Nussel (r.) überwachte das Saugschlauchkuppeln. Foto: S. Weber
Walter Nussel (r.) überwachte das Saugschlauchkuppeln. Foto: S. Weber

Zur Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" stellte sich am vergangenen Wochenende die Freiwillige Feuerwehr Burgstall mit zwei Gruppen. Eine Besonderheit gab es dabei: Als Mitglied des Bayerischen Landtags und ehemaliger Kommandant der Burgstaller Wehr legte Walter Nussel (CSU) die letzte Stufe des Leistungsabzeichens ab. Mit der letzten Stufe und der Aufgabe als Gruppenführer musste er einen Fragebogen abarbeiten, der Einiges an Fachwissen abverlangte. Die anderen Trupps mussten ebenfalls ihren Stufen entsprechend so manche Sonderaufgaben erfüllen, heißt es in einem Pressebericht des Kreisfeuerwehrverbands.

Mit dem Löschwasseraufbau ging es dann los, als der erste Gruppenführer - Kommandant Daniel Nussel - den Befehl an die Mannschaft, bestehend aus Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp sowie Maschinist und Melder gab. Die maximale Zeit für die Variante 1 mit drei Strahlrohren darf hierbei nicht überschritten werden.

Verkehrsabsicherung, Wasserversorgung vom Überflurhydranten und das Setzen des Verteilers an den markierten Punkt wurden von den Feuerwehrlern aus Burgstall rasch ausgeführt. Als Pumpe diente deren Tragkraftspritze (TS 8/8), die vom Maschinisten in Gang gebracht wurde, um das Hydrantenwasser zum Verteiler zu fördern. Auf Befehl des Gruppenführers legten alle drei Trupps nach und nach ihre Schlauchleitung vom Verteiler bis zu der Stelle, von wo aus ein mit Wasser gefüllter Eimer umgespritzt werden musste. Als alle Eimer umgekippt waren, stoppte die Zeit.

Im Anschluss stellte sich die Gruppe bis auf den Angriffs-trupp dem Saugschlauchkuppeln. Dabei wurde nur ein Fehler von den Schiedsrichtern festgestellt, der jedoch selbst bemerkt und durch geschickte Improvisation erfolgreich behoben wurde.

Die Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Norbert Rauch, Kreisbrandmeisterin Claudia Schulz, Kreisbrandmeister Wilhelm Oed sowie Karl-Heinz Schwarz und Erich Biermann waren sich einig: Ein Misslingen in der Umsetzung, das die maximale Zeit gefährdet und geschickt umgangen wird, sei selbst im Einsatz effektiver als vor dem Ziel abzubrechen. Demnach war die Aufgabe gut gelöst und wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss wurden die Prüflinge mit der Übergabe der Abzeichen für die fleißige Arbeit der letzten Wochen belohnt. red

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