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Coburg

Nur leichte Schwäche

Während sich in der Stadt Coburg nichts verändert hat, ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Coburg im Dezember leicht gestiegen.
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Überwiegend Plusgrade und Regen läuteten den kalendarischen Winteranfang ein. Zum Jahresausklang stieg die Arbeitslosigkeit mit Blick auf die anstehende kalte Jahreszeit in allen Regionen des Agenturbezirks dennoch erstmals leicht an. Die einzelnen lokalen Arbeitsmärkte reagieren jedoch in Bezug auf die Intensität unter-schiedlich, berichtet die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg.

Zum Winteranfang im Dezember blieb in der Stadt Coburg die Zahl der Arbeitslosen nahezu unverändert bei 1083 Personen (+2). Im Vergleich zum Vorjahr sank sie um 53 Menschen oder 4,7 Prozent. Es fanden sechs Personen mehr eine neue Beschäftigung als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt wie im November weiterhin bei 4,7 Prozent (Vorjahreswert 5,0 Prozent).

In den letzten vier Wochen meldeten die Betriebe aus der Stadt Coburg dem Arbeitgeberservice 151 sozialversicherungspflichtige Stellen. Im Bestand sind aktuell 795 Arbeitsplatzofferten, 134 (-14,4 Prozent) weniger als vor zwölf Monaten.

Im Landkreis Coburg erhöhte sich zum Jahreswechsel die Zahl der Arbeitslosen um 43 Personen (+2,9 Prozent) auf 1522. Die Arbeitslosigkeit ist seit dem letzten Jahr um 73 Menschen (+5,0 Prozent) gestiegen. Im Dezember verloren 41 Personen (-16,3 Prozent) weniger ihre Beschäftigung als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich seit November um 0,1 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent (Vorjahr 2,9 Prozent). Das gilt immer noch als Vollbeschäftigung.

Der Arbeitgeberservice konnte im Dezember 141 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote aus dem Landkreis entgegennehmen. Im Bestand gibt es aktuell 889 Arbeitsplatzangebote, 17,9 Prozent (-194) weniger als in 2018.

Bei ihrem Rückblick auf das ganze Jahr 2019 kommt die Agentur für Arbeit Coburg-Bamberg in ihrem Pressebericht zu dem Ergebnis, dass das Beschäftigungswachstum nachgelassen hat. Seit dem letzten Jahr wuchs die Zahl um 2036 Personen oder 0,8 Prozent und damit halb so dynamisch wie 2018. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat im Bezirk der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg im Juni 2019 (aktuellster Stichtag) mit 245 111 Frauen und Männern jedoch erneut einen Höchststand erreicht. Besonders Ausländer profitierten vom weiterhin stabilen Personalbedarf der Betriebe. Über vier Fünftel, 83,6 Prozent des Beschäftigungsaufbaus, entfällt auf sie (2017 zu 2018 waren es 53,9 Prozent). Die Beschäftigtenzahl wächst seit einem Jahrzehnt kontinuierlich. Der Anstieg beläuft sich seit dem Jahr 2009 auf 37 435 Personen (+18,0 Prozent). Davon sind 38,5 Prozent an Vollzeitarbeitsplätzen beschäftigt. red

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