Willersdorf

Nur das Frittenfett ist noch heiß

Vor dem Derby zwischen Willersdorf und Pautzfeld in der A-Klasse 3 ER/PEG gibt es einen Temperatursturz. Der neue Sparta-Coach Alexander Büttner müsse seine Jungs trotzdem nicht extra heiß machen.
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Im letzten Aufeinandertreffen im Mai 2017 setzte sich Willersdorf um Thomas Lunz (li.), Sebastian Hofmann (2. v. re.) und Keeper Holger Arneth gegen Pautzfeld um Jonas Haas mit 4:3 durch.  Foto: Picturedreams/Archiv
Im letzten Aufeinandertreffen im Mai 2017 setzte sich Willersdorf um Thomas Lunz (li.), Sebastian Hofmann (2. v. re.) und Keeper Holger Arneth gegen Pautzfeld um Jonas Haas mit 4:3 durch. Foto: Picturedreams/Archiv
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Im inFranken-Kick aus der A-Klasse 3 ER/PEG strebt die DJK Pautzfeld bei Nachbar Willersdorf den ersten Saisonsieg an.

A-Klasse 3 ER/PEG

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DJK Willersdorf (8.) - DJK Pautzfeld (12.)

"Für ganz oben wird es für uns wahrscheinlich nicht reichen, da sehe ich andere Mannschaften noch ein Stück vorne." So zurückhaltend ordnet der Willersdorfer Coach, Michael Hobner, die Chancen seiner Mannschaft im Kampf um den direkten Wiederaufstieg ein. Für viele zählt die Heimelf jedoch zu den absoluten Topfavoriten im Rennen um die ersten zwei Plätze.

Nach gutem Start in Pinzberg (3:1) musste die DJK mit einer knappen Niederlage gegen Mitabsteiger ATSV Forchheim den ersten Dämpfer hinnehmen. Trotzdem geht Hobner zuversichtlich in das am Sonntag um 15 Uhr anstehende Derby gegen die DJK Pautzfeld. Nicht zuletzt, weil er personell aus dem Vollem schöpfen und im erhofften Spitzenspiel seine bestmögliche Elf aufbieten kann.

Die aus der Zweier-Staffel hinüber gewechselten Gäste kamen mit nur einem Punkt aus drei Spielen schlecht aus den Startlöchern. Gegen den Vorjahresdritten Reuth kann man verlieren. Das 2:5 bei der neuen SG Leutenbach/Mittelehrenbach war dagegen weniger zu erwarten. Der neue DJK-Trainer Alexander Büttner sieht sein Team im inFranken-Kick daher als Außenseiter und erwartet ein hartes Spiel.

"Die ersten Begegnungen liefen für uns teils unglücklich. Insbesondere gegen Reuth hat uns das Fehlen einiger Urlauber geschwächt. Mit Willersdorf kommt ein Gegner, der sich im Sommer verstärkt hat. In der höheren Spielklasse hat die Eintracht sicher Erfahrungen gesammelt, die sie noch stärker machen." Die Hoffnungen auf den ersten Dreier der Saison dämpft das jedoch nicht. Büttner gibt sich kämpferisch: "Meine Jungs sind schon jetzt heiß wie Frittenfett. In solchen Begegnungen entscheidet oft nicht nur das Spielerische, sondern auch die Einstellung." Die Zuschauer können sich also auf eine mitreißende Partie einstellen. cd

Kreisliga 2 ER/PEG

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SpVgg Heßdorf (11.) - TSV Röttenbach (6.)

Daniel Schulz hat es schon wieder getan. Nachdem der Röttenbacher den TSV gegen die DJK Kersbach in der 86. Minute zum Sieg geschossen hatte, schnürte der 27-Jährige am Mittwoch sogar einen Last-Minute-Doppelpack. "Wir waren in der zweiten Halbzeit gegen Langensendelbach deutlich überlegen, die gute Vorbereitung hat sich ausgezahlt", freut sich Abteilungsleiter Kurt Endruschat. "Aktuell macht Schulz die Tore, obwohl er eigentlich defensiver Mittelfeldspieler ist. So viele Tore wie jetzt hat er in einer ganzen Saison wohl noch nicht geschossen", scherzt Endruschat.

Am Sonntag (15 Uhr) gastiert der TSV in Heßdorf. Der Aufstiegsaspirant fuhr unter der Woche seine ersten Punkte ein, Endruschat erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. "In Heßdorf war es immer schwer. Die SpVgg muss nachlegen, denn sie will auch heuer oben mitspielen", erklärt der Abteilungsleiter. "Bislang gab es für uns dort keinen Blumentopf zu holen. Aber wer weiß, vielleicht können wir die Euphorie vom Mittwoch mitnehmen und punkten." mho

Kreisliga 2 ER/PEG

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SC Kühlenfels (5.) - TSV Brand (12.)

Wenige Tage nach der ersten Pleite gegen Aufsteiger Michelfeld sieht Christopher Schraml ein, dass das 1:5 absolut in Ordnung ging. "Wir haben in keinster Weise an die beiden Siege zu Rundenbeginn angeknüpft und für ein Derby zu wenig Mut und Einsatz gezeigt", sagt der Coach des SC Kühlenfels. Gerade diese Attribute sind die Stärken von Kümas und wenn diese fehlen, wird es das Team aus dem Pottensteiner Ortsteil morgen um 15 Uhr gegen Brand erst recht schwer haben. Der TSV hat erst zwei Partien absolviert, beide endeten 2:2 und in beiden holte Brand ein 0:2 auf. Die Schwächen in der Anfangsphase des Gegners will Kühlenfels nutzen. "Ich erwarte eine Trotzreaktion von meinen Jungs und eine deutliche Steigerung, was den Einsatz angeht. Brand hat sich gut verstärkt und ist sicherlich ein noch besserer Gegner als Michelfeld", erklärt Schraml. Fehlen werden dem 27-Jährigen der angeschlagene Johannes Wölfel und der urlaubende Manuel Speckner. uwke

Kreisklasse 2 ER/PEG

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SpVgg Heroldsbach (4.) - DJK Wimmelbach (8.)

Den SC Uttenreuth und den ASV Weisendorf führte Armin Appelt von der Kreisklasse in die Bezirksliga. Vielleicht ist der Heroldsbacher Abstieg ein gutes Omen für den neuen Coach. "Die Klasse ist egal. Wenn die Spieler ihr Herz am rechten Fleck haben und für ihren Verein alles geben, kann man als Trainer überall gut arbeiten", erklärt der 50-Jährige, der nicht nur offensiv auf Kombinationsfußball setzt: "Bei mir ist der Job eines Verteidigers nach einem gewonnenen Zweikampf nicht erledigt, sondern es sollen danach auch defensiv spielerische Lösungen gefunden werden." Zwischen den beiden 5:0-Auswärtssiegen verlor die SpVgg gegen Hemhofen, so dass sie im Derby gegen Wimmelbach morgen um 15 Uhr den ersten Heimdreier herbeisehnt. uwke

Kreisklasse 3 ER/PEG

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Geschwand/Wolfsberg (4.) - SpVgg Weißenohe (2.)

"Die Jungs brennen", sagt Florian Müller, der seit dieser Saison Spielertrainer des Gschwonda Wolfsrudels ist. Der landesliga-erfahrene Kicker lobt die anhaltend gute Trainingsbeteiligung. Die ersten beiden Spiele gewann die als Favorit gehandelte SG, trifft am Sonntag um 15 Uhr jedoch erstmals auf einen richtig harten Brocken. Auch bei der SpVgg hat mit Adrian Bayerlein ein Akteur aus der Landesliga das Zepter übernommen, ist mit seinen 25 Jahren aber noch deutlich jünger als sein Gegenüber (29).

"Weißenohe hat sieben Punkte und auch noch nicht verloren. Ich habe die SpVgg gegen den FC Pegnitz beobachtet. Von einem Favoriten möchte ich in diesem Spiel nicht sprechen. Klar ist aber, dass wir unser Heimspiel gewinnen wollen", sagt Müller. Beide Teams sind treffsicher, zudem steht bei der SG in puncto Gegentore noch die Null. "Viel wird von der Tagesform abhängen und welche Spieler zur Verfügung stehen. Ich habe noch das eine oder andere Fragezeichen", erklärt der Wölfe-Coach. uwke

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