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Stockheim
Theater

Nur Ärger mit dem "Heinzelmännchen"

Es wäre doch so schön, hätten wir ein "Heinzelmännchen" zu Hause, das uns viele unserer täglichen Arbeiten erledigen würde. Aber bekanntlich gibt es Heinzelmännchen ja nur im Märchen, oder? Die Ganzta...
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Die Schüler der Ganztagsklasse 3a der Grundschule Stockheim begeisterten mit ihrem Theater "Ein Heinzelmann muss her!" Foto: K.- H. Hofmann
Die Schüler der Ganztagsklasse 3a der Grundschule Stockheim begeisterten mit ihrem Theater "Ein Heinzelmann muss her!" Foto: K.- H. Hofmann
Es wäre doch so schön, hätten wir ein "Heinzelmännchen" zu Hause, das uns viele unserer täglichen Arbeiten erledigen würde. Aber bekanntlich gibt es Heinzelmännchen ja nur im Märchen, oder? Die Ganztagsklasse 3a der Grundschule "Glück auf" Stockheim versuchte dies in einem Theaterstück zu widerlegen.
Wochenlang hatte man in einem Projekt mit der Theaterpädagogin Julia Knauer das lustige Theater "Ein Heinzelmann muss her" einstudiert, und die Kids waren absolut schauspielerisch gut drauf. Der Familie Zirbling hat es die Technik angetan und sie ersteht auf einem Flohmarkt einen Roboter. Stolz und glücklich ist man über dieses Schnäppchen, denn das Familienoberhaupt drückte sogar den Preis von 150 Euro auf 100 Euro nach unten. Und der Verkäufer versprach das Blaue vom Himmel, was dieses Wunderwerk der Technik so alles kann. Ob Putzen, Kochen, Hausaufgabenmachen, Gartenarbeiten - überall ist der Roboter treuer Gehilfe.
Doch zu Hause machte die Familie eine ganz andere Erfahrung. Alles ist schlimmer geworden. Nichts funktionierte an dem "Schnäppchen", so dass man es bald wieder los haben wollte. Also ging es wieder auf den Flohmarkt und tatsächlich fand man wieder einen Käufer der für 100 Euro den Roboter als Schnäppchen mit nach Hause nahm. Nun soll doch diese Familie sehen, wie sie mit dem Chaoten fertig wird.
Für diese tolle Aufführung gab es tosenden Applaus der Schüler aller Grundschulklassen, die das Theater in der Turnhalle in Reitsch bestaunen durften. Besonders hervorzuheben ist die gute Einstudierung durch Theaterpädagogin Julia Knauer, an die besonderer Dank der Rektorin Astrid Kestel und großer Applaus ging. Auffallend war die Disziplin der Darsteller, nicht nur bei der Inszenierung. Mit flinken Händen und Fleiß änderten sie zu den Szenen das Bühnenbild. eh

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