Waischenfeld
waischenfeld.infranken.de  Politische Spitzen gab es im Faschingszug.

"NPD-Mann" dabei

Wurde der Faschingsumzug im Wiesentstädtchen Waischenfeld (Kreis Bayreuth) im letzten Jahr schon zu Grabe getragen, so war es heuer der seit Menschengedenke...
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Verkleidet als Edgar Klaus, Janus Nowak und Bürgermeister Edmund Pirkelmann ziehen diese drei mit. Foto: Thomas Weichert
Verkleidet als Edgar Klaus, Janus Nowak und Bürgermeister Edmund Pirkelmann ziehen diese drei mit. Foto: Thomas Weichert
Wurde der Faschingsumzug im Wiesentstädtchen Waischenfeld (Kreis Bayreuth) im letzten Jahr schon zu Grabe getragen, so war es heuer der seit Menschengedenken bisher größte Gaudiwurm mit immerhin neun Gruppen, den rund 800 Schaulustige bestaunten.
Die Verlegung von Faschingsdienstag auf Rosenmontag hat sich somit rentiert. Angeführt wurde der Zug von drei als Bürgermeister Edmund Pirkelmann (BBS), Immobilienmakler Edgar Klaus und NPD-Mann Janus Nowak Maskierten. Dabei spielte die Gruppe, die sich "Bunt satt braun" nannte, auf den Verkauf des Gasthofes Polsterbräu in Nankendorf und auf die Verhinderung eines NPD-Wirts durch die Stadt an. Nowak, gespielt von Adolf Hofmann, meinte jedoch auf seinem großen Geldkoffer dazu: "Ein Braunbierhaus ist doch gut, euch fehlt dazu nur etwas Mut!" Der Ballsportverein Schönfeld geißelte den Wasserversorger Jura-Gruppe, Bürgermeister Pirkelmann und den Jura-Gruppen-Geschäftsführer Hans Hümmer mit Sprüchen wie: "Die Aasgeier von der Jura-Gruppe ziehen weiter ihre Runden, Quelle verseucht, oh weh, ein neues Opfer gefunden." Glasfaser für alle: Dafür will die Feuerwehr und die Dorfgemeinschaft Hannberg sorgen.
Thomas Weichert
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