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Neustadt bei Coburg
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Notfalldose ist in Corona-Zeiten besonders wichtig

"Die Notfalldose kann Leben retten", daran erinnert der Seniorenbeirat von Neustadt. Bei einem medizinischen Notfall zählt oft jede Sekunde. Damit der Notarzt schnell die richtige Therapie einleiten k...
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Notfalldosen des Bayerischen Roten Kreuzes, die zum leichten Finden jeweils in den Kühlschrank gestellt werden sollten.  Foto: David Schmitt
Notfalldosen des Bayerischen Roten Kreuzes, die zum leichten Finden jeweils in den Kühlschrank gestellt werden sollten. Foto: David Schmitt

"Die Notfalldose kann Leben retten", daran erinnert der Seniorenbeirat von Neustadt. Bei einem medizinischen Notfall zählt oft jede Sekunde. Damit der Notarzt schnell die richtige Therapie einleiten kann, benötigt er einige Informationen. Da eine Notfallsituation immer Stress bedeutet, entweder für den Betroffenen oder für die Angehörigen, können nicht immer alle Fragen sofort beantwortet werden. Ein kleiner Behälter - die sogenannte Notfalldose - kann Abhilfe schaffen, heißt es in einer Pressemitteilung. In diesem Behälter werden alle medizinischen Informationen über die eigene Person hinterlegt.

Es ist auch wichtig, die Infos immer aktuell zu halten. Doch wie finden die Sanitäter diese Box? Ein Aufkleber auf der Innenseite der Haus- oder Wohnungstüre signalisiert ihnen, dass eine Notfalldose vorhanden ist, und zwar im Kühlschrank. Das hat den Vorteil, dass die Sanitäter nicht erst suchen müssen, denn fast jeder Mensch hat einen Kühlschrank in seiner Wohnung.

Was gehört in eine solche Notfalldose? Renate Gretzbach vom Seniorenbeirat der Stadt Neustadt rät: "Schreiben Sie auf das Infoblatt Ihren Namen, Ihr Alter, Ihren Medikamentenplan und geben Sie, wenn möglich, noch ein Foto dazu. Wenn Sie einen Palliativausweis haben, gehört der auch in die Dose. Er dient dem Notarzt, die richtige Entscheidung zu treffen."

Weil momentan keine Sprechstunden stattfinden können, wurde eine Möglichkeit für Interessierte eingerichtet, solche Notfalldosen gegen eine kleine Spende abzuholen, entweder bei Renate Gretzbach (Telefon 09568/5495), Dieter Seyfarth (Telefon 09568/6597) oder Else Hofmann (Telefon 09568/7386).

Weitere Informationen gibt es auch im "Ratgeber für Seniorinnen und Senioren in Neustadt" auf Seite 19. red