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Nordhalben

Nordhalben hinterließ Eindruck

Angehende Journalisten interviewten Nordhalbener zum Thema "Demographischer Wandel".
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Die Journalistenschüler aus München sammelten viele Stimmen für ihren Podcast. Foto: Leon Willner
Die Journalistenschüler aus München sammelten viele Stimmen für ihren Podcast. Foto: Leon Willner

Nordhalben — Zehn Studenten der Deutschen Journalistenschule München verbrachten kürzlich mehrere Tage in Nordhalben, um einen Podcast (Hörerbeitrag) über das Leben in der Klöppelgemeinde zu produzieren. Mit dieser Arbeit greifen die angehenden Journalisten das Thema "Stadt-Land-Gefälle - Demographischer Wandel" und das drohende "Ausbluten" der Provinz auf. 

Man habe im Vorfeld mehrere Dörfer in ganz Deutschland geprüft. Die Wahl für ihre Arbeit fiel schließlich auf Nordhalben, weil dort nach Ansicht der Mitwirkenden viele Bürgeraktivitäten stattfinden und auch ungewöhnliche Wege eingeschlagen werden, um dem Ort eine Zukunft zu geben. 

Nordwaldmarkt, Künstlerszene, Ärzteversorgung, Zukunftsentwicklung usw. waren die Themen, mit denen man sich bei den Interviews mit der Bevölkerung und den "Machern" auseinandersetzte. "Unser Eindruck ist, dass hier in Nordhalben die Bürger und die Gemeinde sehr aktiv sind und versuchen, ihrem Ort, trotz aller Schwierigkeiten und auch Widerstände, eine Zukunft zu geben." Den Studenten sei aufgefallen, dass unter anderem viele Personen allein im Auto unterwegs seien. Die Idee der "Mitfahrerbänkla" sei daher sehr sinnvoll.   Es wurde angeregt, für den Lkw-Durchgangsverkehr eine Lösung zur Verminderung zu suchen, welche sich direkt auf die Lebensqualität, vor allem für die Anrainer an Lobensteiner und Kronacher Straße, auswirken würde. Beeindruckt waren die jungen Leute auch von der schönen Gegend und wie viele Ziele innerhalb kurzer Fahrzeit in der Region zu erreichen sind.  "Die geographische Hanglage des Ortes oder dass man bei Nacht den Sternenhimmel sehr gut beobachten kann sind weitere Eindrücke, die wir hier als Stadtmenschen mit anderem Blick wahrnehmen."  Untergebracht waren die zehn Studenten im Nordhalbener-Künstlerhaus "Maxhaus", welches sich als ideale Location für deren Arbeit herausstellte. Im ganzen Ort waren die  jungen Leute unterwegs und waren überrascht von der Offenheit und der Freundlichkeit der Bürger. Ein Teil der Gruppe nahm sogar spontan am "Wirtshaussingen" in der Scheune beim "Christoph" teil und war begeistert von der Atmosphäre und der Stimmung.  

Die Abschlussarbeit über ihren Aufenthalt in Nordhalben wird in einigen Wochen als Podcast erscheinen. Und wer weiß - vielleicht kommen die Journalistenschüler bald wieder zurück in den Frankenwald, denn die Kerwagesellschaft hat alle zur Nordhalbener Kerwa vom 26. bis 30. September eingeladen.  

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