Münnerstadt
Dorfplatz

Noch keine endgültige Lösung beim Toiletten-Problem in Sicht

Einen kleinen Schritt weiter ist der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung bezüglich der geplanten Toilette am Dorfplatz Seubrigshausen gekommen. Bei einer Gegenstimme ist jetzt beschlossen worden, von ...
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Einen kleinen Schritt weiter ist der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung bezüglich der geplanten Toilette am Dorfplatz Seubrigshausen gekommen. Bei einer Gegenstimme ist jetzt beschlossen worden, von der Firma, die derzeit die letzten Arbeiten am Dorfplatz ausführt, wenigstens eine Bodenplatte mit den Anschlüssen für Wasser, Abwasser und Strom verlegen zu lassen. Wegen der hohen Kosten der drei vorgestellten Varianten sahen die Kommunalpolitiker davon ab. Nun sollen andere Lösungen gesucht werden.

Bereits in der letzten Stadtratssitzung hatte Planer Valtin Dietz eine Toilette in Form eines Containers vorgestellt, der beim Stadtrat allerdings wenig Anklang fand. Als die Kommunalpolitiker nun die Preise für die neuen möglichen Varianten hörten, hielt sich die Begeisterung wieder in Grenzen. 47 000 Euro für einen verkleideten Container, 63 000 für eine massive Toilette und 93 000 Euro für eine aufwendigere Variante waren ihnen dann doch zu viel, obwohl Ortsreferent Burkard Schodorf (CSU) darauf verwies, dass der Preis die Bushaltestelle mit beinhaltet. Allerdings nur bei den beiden teueren Varianten, sagte Valtin Dietz dazu.

Eine ganz andere Lösung des Problems hatte Dieter Petsch (Forum aktiv) parat: Die Stadt könnte doch einen Leerstand am Dorfplatz aufkaufen. Diese Idee fand auch Bürgermeister Helmut Blank sehr gut. Allerdings wurde bei der Diskussion zu Bedenken gegeben, dass sich so ein Kauf in die Länge ziehen kann. Schon zuvor hatte Michael Kastl (CSU) auf das Zeitproblem verwiesen. Denn die Firma, die die Arbeiten am Dorfplatz ausführt ist bald weg.

Man könnte doch von der Firma wenigstens die Bodenplatte verlegen lassen, schlug Fabian Nöth (Neue Wege) vor. Die fehlenden vier Wände sollen dann in einer kostengünstigen Variante gebaut werden.

Die Toilette, die von Frauen und Männern gleichermaßen genutzt werden kann, ist für die Feuerwehr vorgesehen und soll beispielsweise auch bei Gottesdiensten den Besuchern offen stehen.

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