Kronach
Arbeitsmarktbericht

Noch 1097 Menschen sind im Landkreis Kronach arbeitslos gemeldet

Der Frühling bescherte dem Arbeitsmarkt im Bereich der Agentur Bamberg- Coburg, der Stadt und Landkreis Bamberg, Stadt und Landkreis Coburg sowie die Landkreise Forchheim, Kronach und Lichtenfels umfa...
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Der Frühling bescherte dem Arbeitsmarkt im Bereich der Agentur Bamberg- Coburg, der Stadt und Landkreis Bamberg, Stadt und Landkreis Coburg sowie die Landkreise Forchheim, Kronach und Lichtenfels umfasst, einen weiteren Beschäftigungsanstieg. Im Landkreis Kronach reduzierte sich die Arbeitslosigkeit in den letzten vier Wochen um 24 Personen oder 2,1 Prozent. Ende Mai waren hier 1097 Menschen arbeitslos gemeldet. Seit dem letzten Jahr erhöhte sich ihre Zahl um 151 beziehungsweise 16,0 Prozent.

Vom Anstieg sind alle Altersgruppen gleichermaßen betroffen. Im Vergleich zum Jahr 2018 verloren mehr Menschen ihre Beschäftigung (+ 23), aber es fanden auch mehr (+ 19) einen neuen Job. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,8 Prozent (Vorjahr 2,5 Prozent). Das ist per Definition Vollbeschäftigung.

Stellenzahl deutlich gesunken

Aus dem Landkreis Kronach wurden von Betrieben im Mai 109 versicherungspflichtige Stellen beim Arbeitgeberservice gemeldet, 48 (- 30,6 Prozent) weniger als im Jahr 2018. Im Pool gibt es derzeit 712 Vakanzen, 151 weniger (- 17,5 Prozent) als im Vorjahr.

Berufsabschluss erhöht Chancen

Brigitte Glos, Leiterin der Agentur für Arbeit Bamberg- Coburg, weist darauf hin, dass ein Berufsabschluss die Chance auf eine dauerhafte berufliche Zukunftsperspektive immens verbessere: "Aktuell beobachten wir einen vermehrten Zugang an Arbeitslosmeldungen von ungelernten Produktionshelfern sowie Zeitarbeitern aus den Bereichen der Automobilzulieferer sowie der Industrie. 42,8 Prozent der Arbeitslosen kommen lediglich für einen Hilfsarbeiterjob infrage. Spezialisten des Arbeitgeberservices prüfen auf Wunsch, ob es bei den angelernten Mitarbeitern potenzielle künftige Fachkräfte gibt. Unter bestimmten Voraussetzungen können wir einen Teil der Kosten im Rahmen des neuen Qualifizierungschancengesetzes übernehmen." red

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