Kulmbach
kulmbach.inFranken.de 

Nikol: "Ich wollte schon als Kind Erzieherin werden"

"Ich wollte schon als Kind Erzieherin werden." Dieser Satz stammt von Hildegard Nikol, die ihren Traumberuf inzwischen seit 40 Jahren mit Leib und Seele ausübt. Für dieses Jubiläum gab es für die Mita...
Artikel drucken Artikel einbetten
Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierte Erzieherin Hildegard Nikol im "Haus für Kinder" der Kirchengemeinde St. Hedwig. Im Bild (von links) Michael Seck, Leiterin Christine Jakob, Hildegard Nikol, Pfarrer Hans Roppelt und Kirchenpfleger Siegfried Böhme Foto: Jan Koch
Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierte Erzieherin Hildegard Nikol im "Haus für Kinder" der Kirchengemeinde St. Hedwig. Im Bild (von links) Michael Seck, Leiterin Christine Jakob, Hildegard Nikol, Pfarrer Hans Roppelt und Kirchenpfleger Siegfried Böhme Foto: Jan Koch

"Ich wollte schon als Kind Erzieherin werden." Dieser Satz stammt von Hildegard Nikol, die ihren Traumberuf inzwischen seit 40 Jahren mit Leib und Seele ausübt. Für dieses Jubiläum gab es für die Mitarbeiterin der katholischen Kindertagesstätte St. Hedwig nicht nur anerkennende Wort von Pfarrer Hans Roppelt und eine Ehrenurkunde des Freistaates Bayern - sondern auch 40 Rosen aus den Händen der Jungen und Mädchen, um die sie sich jeden Tag kümmert.

40 Jahre bei ein- und demselben Arbeitgeber ist heute eher die Ausnahme. Hildegard Nikol hat es geschafft. Christine Jakob, Leiterin des "Hauses für Kinder", hatte mit ihrem Team kurzerhand eine Überraschungsfeier organisiert, bei der ihr die Kinder 40 Rosen überreichten - für jedes Dienstjahr eine.

Michael Seck, Geschäftsführer des Zentrums für Kinder und Familie in Mainleus, und Kirchenpfleger Siegfried Böhme beglückwünschten die Jubilarin ebenso wie Pfarrer Hans Roppelt. "Sie sind schon so lange dabei, da muss es doch schön sein, wenn die Kinder, um die Sie sich damals im Kindergarten gekümmert haben, wieder deren Kinder zu Ihnen bringen", sagte Roppelt. Die gebürtige Wüstendorferin nickte und verriet im Gespräch, was die Sonnenseiten an ihrem Beruf sind. " Zu Hause waren wir viele Kinder, und vor allem bei Festen war ich mit allen immer unterwegs. Die Kleinen hatte ich von Anfang an gern, deswegen war der Beruf der Erzieherin für mich die erste Wahl und ich bin froh, dass das geklappt hat."

Angefangen hatte Hildegard Nikol 1979 in Marktleugast. Von 1980 an wirkte sie zehn Jahre in Weismain, ehe sie nach Kulmbach wechselte. In alle den Jahren habe sich einiges verändert, sagte sie: die Einführung der Mittagsbetreuung, die Entwicklung des Kindergartens zum "Haus des Kindes" mit Hort und Krippe oder die Einführung der Buchungszeiten. Die Anforderungen an das Personal würden stetig wachsen. Sie liebe die Kinder, "die jeden Tag Überraschungen parat haben". red

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren