Forchheim

Nicht drängeln, nicht schubsen

Im Vorfeld des 20. Fränkische-Schweiz-Marathons starteten über 300 Teilnehmer zwischen drei und 30 Jahren bei den Wettbewerben über 500 und 1000 Meter sowie beim Zehntel-Marathon.
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Josef Hofbauer Ja wo laufen sie denn? Natürlich in Ebermannstadt. Hier waren am Vortag des Fränkische-Schweiz Marathons so viele Nachwuchsläufer wie noch nie am Start. Weder die Bambinis noch die Teilnehmer des Zehntel-Marathons ließen sich von der Gluthitze die Freude am Laufen nehmen.

Hier waren die Langstreckenläufer sämtlicher Alters-Kategorien unter sich. Mit dabei auch der Neunkirchener Alfred Schmitt, der bislang noch keinen Marathon versäumt hat. Kulturreferent Toni Eckert vom Landratsamt Forchheim, der Erfinder des Fränkische-Schweiz-Marathons, verriet, dass neben ihm am Sonntag in Streitberg der ehemalige Bayerische Marathonmeister, der Berufssoldat Thomas Stuber (46), für Stimmung sorgen werde. Stuber war übrigens 2003 Bayerischer Marathonmeister.

Als Moderatoren vor Ort sorgten Lauf-Therapeut Michael Cipura und der Forchheimer Markus Schmitt für Kurzweil. "Nicht drängeln, nicht schubsen, aber nach dem Start ordentlich Gas geben", mahnte Schmitt die Kleinen. Einfühlsam bereitete das überaus unterhaltsame Moderatorenteam die Kinder auf den Startschuss vor. Den feuerte für die Nachwuchs-Läufe Michael Hübner von der Sparkasse Forchheim ab.

Cipura und Schmitt erklärten den Streckenverlauf und feuerten die Nachwuchssportler im Zielsprint an. Dabei spielte es keine Rolle, ob es sich um Sieg-Anwärter oder Läufer am Ende des Starterfeldes handelte. Eltern und Großeltern hielten den Beginn der Laufkarrieren auf den Handys fest. Das eine oder andere Talent benötigte intensivere Betreuung und startete an der Hand von Mama, Papa, Oma oder Opa. Und manchmal waren auch tröstende Worte notwendig, wenn die Konkurrenz urplötzlich enteilt war.

Dafür nahmen sich einige Sprinter im Zieleinlauf die Zeit, einen Freund oder eines der wartenden Geschwister abzuklatschen. Trotz aller sportlichen Herausforderungen verliefen die Wettkämpfe fair. Lagen bei den Schülern zwei Kinder in Zieleinlauf gleichauf, überließen die Jungs den Mädchen galant den Vortritt.

Als Stärkung gab es einen Fitness-Riegel und etwas zu trinken. Und während die einen sich nach den Strapazen noch stärkten, probten die Kleinsten, die sich bereits wieder erholt hatten, wie es sich anfühlt, auf dem Siegertreppchen zu stehen. Außerdem kann man diese Stufen wunderbar als Kletter- und Sprunggeräte nutzen.                            

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