Altenkunstadt

Neugestaltung in Altenkunstadt wird zu 90 Prozent gefördert

Für die Gemeinde Altenkunstadt war es ein erfreulicher Termin im Regierungsgebäude von Oberfranken, denn Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz überreichte offiziell den Bewilligungsbescheid im Rahme...
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Bei der Übergabe des Förderbescheids (von links): Zweiter Bürgermeister Georg Deuerling, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Bürgermeister Robert Hümmer, Geschäftsleiter Alexander Pfaff  Foto: D. Radziej
Bei der Übergabe des Förderbescheids (von links): Zweiter Bürgermeister Georg Deuerling, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Bürgermeister Robert Hümmer, Geschäftsleiter Alexander Pfaff Foto: D. Radziej

Für die Gemeinde Altenkunstadt war es ein erfreulicher Termin im Regierungsgebäude von Oberfranken, denn Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz überreichte offiziell den Bewilligungsbescheid im Rahmen des Bayerischen Städtebauförderprogramms für die "Gestaltung der Neuen Mitte, die Revitalisierung leer stehender Gebäude, die Platzgestaltung der Ortsmitte und Renaturierung der Weismain" in Altenkunstadt und damit auch die Förderinitiative: "Innen statt Außen".

Bei Kosten von rund 3,8 Millionen Euro erhielt die Gemeinde den höchstmöglichen Fördersatz von 90 Prozent, was zugleich 3,4 Millionen für diese Vorhaben bedeutet.

Piwernetz erinnerte daran, dass gemeinsam eine Strategie für die Sanierung und Entwicklung der "Neuen Mitte" in Altenkunstadt erarbeitet worden war. Dabei seien die gemeinsamen Bemühungen sicherlich nicht leicht gewesen, denn die Aufgaben bestanden auch darin, sowohl für die öffentlichen wie auch die privaten Interessen einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Lokale Unternehmen, merkte die Regierungspräsidenten in diesem Zusammenhang an, bedeuten dabei auch gleichsam einen Garanten für die wirtschaftliche Entwicklung und ein nachhaltiges Geschäftsleben. Gemeinden wie Altenkunstadt können dabei auch die vielen Vorzüge, die der ländliche Raum mit ausreichendem Wohnraum, der Nähe zur Natur und gesunden Lebensverhältnissen bietet, nutzen. Dabei sei Altenkunstadt nicht nur eine der größeren Gemeinden des Landkreises, sondern erfülle zusammen mit den Nachbarkommunen Burgkunstadt und Weismain wichtige Aufgaben der Grundversorgung - beispielsweise die ärztliche Versorgung, kulturelle Angebote und die Bereitstellung von Schulen und Kindergärten.

Zusammenfassend stellte Piwernetz fest, dass die Gemeinde Altenkunstadt nun einen neuen, zentralen Platz erhalte, der Identität stiftet, Menschen zusammenbringt und sowohl funktionell wie auch kulturell künftig ein wichtige Rolle einnehmen wird.

Erster Bürgermeister Robert Hümmer, der den Bescheid dankbar in Empfang nahm, betonte rückblickend, dass die Städtebauförderung schon seit 1990, in der Amtszeit von Bürgermeister Eugen Braun, im Gespräch sei. Er selbst habe sich dann schnell davon überzeugen können, dass Instrumente wie die Städtebauförderung vor allem für Kommunen in der Größenordnung von Altenkunstadt enorme Chancen zur Weiterentwicklung bieten. Dabei war die Gestaltung der "Neuen Mitte" auch ein lang gehegter Wunsch des Gemeinderates. Die Planungen konnten allerdings erst konkret werden, als die Raiffeisenbank Obermain Nord ihre Entwicklungsphase abgeschlossen hatte, also im Sommer 2017.

Die ersten Anträge liegen vor

Zweiter Bürgermeister Georg Deuerling sah nicht nur viele Chancen, sondern wünschte sich vor allem, dass auch die Bürger, insbesondere bei der Förderinitiative "Innen statt Außen", die Fördermöglichkeiten nutzt. Geschäftsleiter Alexander Pfaff informierte in diesem Zusammenhang darüber, dass im Rahmen der Städtebauförderung bereits zehn Anträge bei der Gemeinde vorliegen. dr

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