Kronach

Neues Spektakel auf der Festung

Die Rosenbergfestspiele in Kronach werfen bereits ihre Schatten voraus. Das Programm und die Termine stehen schon fest. Der "Leuchtturm" soll die Aufführung von "Der Hauptmann von Köpenick" sein.
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Wurde in diesem Jahr unter anderem der Räuber Hotzenplatz (Bild) gespielt, so steht 2019 als eines von drei Stücken "König Drosselbart" auf dem Programm. Foto: Archiv/Frank Wunderatsch
Wurde in diesem Jahr unter anderem der Räuber Hotzenplatz (Bild) gespielt, so steht 2019 als eines von drei Stücken "König Drosselbart" auf dem Programm. Foto: Archiv/Frank Wunderatsch

Während sich viele Menschen mental schon auf das kommende Weihnachtsfest einstimmen, sind Tourismus-Chefin Kerstin Löw und Regisseur Stefan Haufe mit ihrem Team schon mitten im Sommer 2019. Da heißt es dann wieder: Vorhang auf für die Rosenbergfestspiele!

Ein paar Details hat Kerstin Löw im Vorfeld schon verraten: Gespielt werden "Der Hauptmann von Köpenick" von Carl Zuckmayer (Regie: Stefan Haufe), "Amphitryon" nach Heinrich von Kleist (Axel Weidemann) und "König Drosselbart" nach den Gebrüdern Grimm (Stephanie Kuhlmann).

"Es ist fast schon eine Kunst, die richtigen Stücke auszuwählen", meint Kerstin Löw bei der Pressekonferenz. Außerdem will man die Festspiele im nächsten Jahr um zwei Vorstellungen erweitern, und auch beim Stadtspektakel wird gespielt: Am Samstag, 29. Juni 2019, steht ab 18 Uhr "Der Hauptmann von Köpenick" auf dem Programm. "Da kann man danach noch gut das Stadtspektakel besuchen."

Am Sonntag, 30. Juni 2019, stehen ab 16 Uhr die Darsteller für das Kinderstück "König Drosselbart" auf der Freilichtbühne. Öffentliche Proben gebe es zwar nicht mehr, räumt Kerstin Löw ein, aber man werde die Rosenbergfestspiele um zwei Vorstellungen erweitern. Einen "letzten Vorhang" wie 2018 werde es im neuen Jahr nicht geben, "aber wir feiern nach der letzten Vorstellung mit allen Schauspielern", erklärt Kerstin Löw. Gespielt wird vom 16. Juni bis 11. August 2019. "Damit spielen wir ins Schützenfest rein, das am 8. August beginnt."

Wer sind nur die Hauptdarsteller?

Darüber freut sich auch Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein. Er erhofft sich natürlich Synergie- und Werbeeffekte. "Und vielleicht bleiben Besucher dann nicht nur zwei oder drei Tage in unserer schönen Stadt, sondern auch etwas länger." Wolfgang Beiergrößlein, für den die Festung "es Schönsta is, wos me hom", blickt voller Zuversicht in die neue Festspielsaison: "Es ist schön, dass Stefan Haufe wieder an Bord ist." Der ist momentan gesundheitlich zwar etwas angeschlagen, aber auch er freut sich schon auf den nächsten Sommer und auf die neue Herausforderung. "Der Leuchtturm der Festspiele 2019 wird der moderne Klassiker ,Der Hauptmann von Köpenick‘ sein. Mit ,Amphitryon‘ steht eine Tragikomödie der griechischen Sage auf dem Spielplan. Und ,König Drosselbart‘ ist zwar das Kinderstück, aber auch die Märchenform von ,Der Widerspenstigen Zähmung‘."

Das Geheimnis um die Hauptdarsteller wollte Stefan Haufe zwar noch nicht lüften, "aber es wird sicher wieder das eine oder andere bekannte Gesicht darunter sein". Und in Richtung des Bühnenbildes meinte er: "Da lassen wir uns wieder etwas einfallen. Theater ist ja immer auch Fantasie."

Was Stefan Haufe sich allerdings noch wünscht, das sind Statisten: "Vor allem junge Männer bräuchten wir noch."

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