Maroldsweisach

Neues Rektoren-Tandem startet

Christian Terwart und Sebastian Hofmann wurden als Leiter der Grund- und der Mittelschule in "Maro" eingeführt.
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Gleich zu Beginn erhielten die beiden Rektoren Sebastian Hofmann (rechts) und Christian Terwart von den Kollegien der Grund- und der Mittelschule pfiffige Erinnerungsgeschenke überreicht.  Foto: Jens Fertinger
Gleich zu Beginn erhielten die beiden Rektoren Sebastian Hofmann (rechts) und Christian Terwart von den Kollegien der Grund- und der Mittelschule pfiffige Erinnerungsgeschenke überreicht. Foto: Jens Fertinger

Sowohl die Grund- als auch die Mittelschule Maroldsweisach hatten am Mittwoch Grund zur Freude: Auf dem Programm stand die offizielle Amtseinführung der beiden Rektoren Christian Terwart (Grundschule) und Sebastian Hofmann (Mittelschule). "Gerne bin ich heute nach Maroldsweisach gekommen. Es ist für mich ein beruhigendes Gefühl, die Schule in die Hände zweier neuer Schulleiter übergeben zu dürfen", betonte die Schulrätin Susanne Vodde.

Durch das bunte Programm führten die beiden Schulleiter-stellvertreterinnen Andrea Wölfel-Selzam und Agathe Switon. Mit launigen Worten stimmten sie das Publikum in die einzelnen Abschnitte des vorgesehenen Ablaufs ein. Für musikalische Abwechslung sorgten sowohl die vierte Klasse mit "Shalalalala" (Chor und Instrumente) als auch die Siebtklässlerin Penelope Löhlein mit ihrem virtuosen Keyboardspiel. Die Mädchen der fünften und sechsten Klasse hatten mit Mittelschullehrerin Sarah Hubert einen flotten Tanz einstudiert, der erwartungsgemäß vom Publikum mit viel Beifall belohnt wurde. Den Reigen der Wortbeiträge eröffnete Landrat Wilhelm Schneider (CSU), der "extra auf einen Sprung vorbeigekommen war", um die beiden Rektoren zu beglückwünschen. Er nahm dabei die Gelegenheit wahr, die "ganze Schulfamilie" willkommen zu heißen. Er betonte insbesondere die Wichtigkeit, dass auch kleinere Schulen im Landkreis Haßberge die nötige Unterstützung erfahren, wofür er sich kraft seines Amtes gerne einsetze.

Vergleiche

Sodann trat als Hauptrednerin Schulrätin Vodde ans Rednerpult, um die offizielle Amtseinführung der beiden Rektoren zu vollziehen. Sie nahm in ihren Ausführungen Bezug zur Einladungskarte, auf der mehrere verschieden große Zahnräder abgebildet sind. Die Rednerin erkennt darin die beiden Schulleiter, aber auch alle Schüler, die Elternschaft, das Lehrerkollegium, die Gemeinde und nicht zuletzt das Schulamt. Zahnräder sind für die Rednerin ein sehr gutes Beispiel für bestimmte Kraftübertragungen, denn jene seien betriebssicher und wartungsarm. Nicht zu vergessen das richtige Öl, welches für eine effektive Schmierung sorge. Versinnbildlicht meinte Vodde: "Das gute Öl zwischen den einzelnen Zahnrädern sind Wertschätzung, Achtung und Respekt, vertrauensvolle Kommunikation, Transparenz und ein gutes Miteinander zum Wohle aller und der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen."

Der Maroldsweisacher Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzende Wolfram Thein erhofft sich auch weiterhin "eine so gute und unkomplizierte Zusammenarbeit, wie sie sich bereits im vergangenen halben Jahr abgezeichnet hat". Seiner Meinung nach weht schon jetzt in beiden Schulen ein frischer Wind, denn einige wichtige und wertvolle Projekte seien bereits vorbereitet oder am Laufen. Dabei nannte er stellvertretend die Ausbildungsbörse Ende März und das sogenannte digitale Klassenzimmer; nicht zu vergessen die Mittags- und Nachmittagsbetreuung sowie die Ganztagesschule.

Bevor Personalratsvorsitzender Matthias Weinberger als letzter Redner das Wort ergriff, richteten die beiden Elternvertreter Tanja Anding und Katharina Langguth das Wort an die neuen Rektoren. Auch sie wünschten sich eine vertrauensvolle und harmonische Zusammenarbeit von Eltern, Kindern und Schulleitung.

Weinberger meinte, Schulleiter seien wie gut bestückte Erste-Hilfe-Koffer: kleine und große Pflaster für Abschürfungen und Reibungsverluste in der Schülerschaft und im Lehrerkollegium; Binden für Verrenkungen und Zerrungen, wenn mal wieder Statistiken, Schulentwicklungsideen und Ähnliches anstehen. Bei Salben gehe es darum, für jede Situation die passende und geeignete, vor allem aber die richtige Dosierung zu finden. Selbstverständlich gehöre auch ein "Zahn-Safe" dazu, wenn "ihr euch an einer harten Nuss die Zähne ausgebissen habt", sagte Weinberger scherzhaft an die Schulleiter gewandt.

Schließlich war es an den beiden Rektoren, das Wort an die Zuhörerschaft zu richten. Terwart und Hofmann bemühten noch einmal das Bild von den Zahnrädern, die ineinder greifen müssen, soll Bewegung erfolgen. Keine Institution beeinflusse das Aufziehen der nächsten Generation mehr als das große "Rädchen" Schule, sagten sie. Doch innerhalb des Schulbetriebs gebe es viele Rädchen, die funktionieren müssen, um Kinder ein gutes Stück ihres Weges weiterzubringen. Die immer wieder neuen Aufgaben sind nach ihrer Darstellung sozusagen die Stellschräubchen des Rädchens Schulbetrieb, "was zugleich deren Reiz und die Herausforderung der neuen Funktion ausmacht", wie sie betonten.

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