Zahlreiche Tagesordnungspunkte hatten die verschiedenen Warte in der Herbstsitzung des Haßberghauptvereins (HBV) in den "Frankenstuben" in Ebern abzuarbeiten.
Erster Vorsitzender Norbert Schmucker lobte eingangs den Haupt-Wanderwart Heinz Fausten, der gute Arbeit bei Organisation und Aktivitäten beim Deutschen Wandertag nach Eisenach geleistet habe. Der HBV hat zwei Busse dorthin eingesetzt. Zweiter Vorsitzender und Schatzmeister Oskar Schüßler berichtete anschließend über die Wegezuschussanträge und beseitigte Unklarheiten. Zusammen mit Hauptwegewart Ludwig Eichler erklärte Schüßler, dass die Ortsvereine nur noch Zuschüsse der Staatsregierung für die Wegeunterhaltung bekommen können, wenn die betreuten Wanderwege "auf Sicht" markiert werden. Heuer hat der HBV einen Wegezuschuss von 10 000 Euro beantragt.
Haupt-Kulturwart Reinhold Schweda stellte das neue Halstuch mit dem HBV-Wappen vor, das bereits beim Deutschen Wandertag in Eisenach getragen wurde. Das Halstuch kostet zwölf Euro, wovon der HBV-Hauptverein vier Euro übernimmt. Vorsitzender Schmucker berichtete, dass nochmals Preisangebote eingeholt werden, wobei das Vereinslogo gestickt ist und an Hemd oder Jacke angeheftet werden kann. Damit sei man bei der Kleidung flexibler.


Neue Seiten im Internet

In der Versammlung wurde die neue Homepage des HBV vorgestellt. Schmucker bat alle Ortsvereine, geeignetes Material zur Verfügung zu stellen. Nach Vorstellung der geänderten Satzung ging es um die Preisvergabe 2017. Es lagen zwei mündliche Vorschläge zum Friedrich-Rückert-Kulturpreis vor, die noch abgeklärt werden müssen. Desgleichen muss der Vorgang auch für den Naturschutzpreis vorgenommen werden. Für den Jugendpreis gab es keinen Vorschlag. Weil beide Hauptjugendwarte nicht anwesend waren, machte man sich Gedanken, wie es weitergehen soll. Schatzmeister Schüßler berichtete, dass 2016 ein Betrag von 400 Euro an Jugendgruppen von Ortsvereinen ging. Vorsitzender Schmucker erinnerte daran, dass der Hauptverein einen Laptop und einen Beamer für die Jugendarbeit anschaffte. Beide Geräte können auch von Ortsgruppen kostenlos genutzt werden. red