Knetzgau
Übergabe

Neues Fahrzeug macht die Knetzgauer Feuerwehr flexibler

Christiane Reuther Groß war die Freude am Sonntagnachmittag bei der Feuerwehr Knetzgau. Im Rahmen eines "Tages der offenen Tür" wurde der neue Versorgungslastwagen (GW-L1), dem Pfarrer Michael Weck de...
Artikel drucken Artikel einbetten
Bei der Übergabe des Versorgungslastwagens (von links): Gemeinderat Heinrich Düring, Zweiter Kommandant Manuel Smuda, Kommandant Thomas Finger, Pfarrer Michael Weck, Kreisbrandmeister Bernhard Finger, Dominik Barthelmann (der Vorsitzende des Feuerwehrvereins) und Kreisbrandmeister Michael Schlereth Foto: Christiane Reuther
Bei der Übergabe des Versorgungslastwagens (von links): Gemeinderat Heinrich Düring, Zweiter Kommandant Manuel Smuda, Kommandant Thomas Finger, Pfarrer Michael Weck, Kreisbrandmeister Bernhard Finger, Dominik Barthelmann (der Vorsitzende des Feuerwehrvereins) und Kreisbrandmeister Michael Schlereth Foto: Christiane Reuther

Christiane Reuther Groß war die Freude am Sonntagnachmittag bei der Feuerwehr Knetzgau. Im Rahmen eines "Tages der offenen Tür" wurde der neue Versorgungslastwagen (GW-L1), dem Pfarrer Michael Weck den Segen spendete, in Dienst gestellt.

Kommandant Thomas Finger bezeichnete es als eine besondere Aufgabe, im ersten Jahr seiner Amtszeit gemeinsam mit dem Führungsteam ein neues Fahrzeug zu beschaffen. Das 40 Jahre alte Vorgängerfahrzeug habe eine lange Zeit treue Dienste geleistet. Doch in den vier Jahrzehnten habe sich bei der Feuerwehr viel verändert und so sei das ausgediente Fahrzeug nicht mehr auf dem Stand der Technik gewesen, sagte er. Finger verwies auf die große Bandbreite von Einsätzen der Feuerwehr, angefangen von Bränden über Menschen- und Tierrettung bis hin zur technischen Hilfeleistung, sei es im Wohn- und Industriegebiet oder auf der Autobahn. Angepasst an die Vielseitigkeit der Einsätze sollte auch das neue Fahrzeug individuell einsetzbar, ausbaufähig für die Zukunft, nicht über 7,5 Tonnen schwer und extrem flexibel bei der Beladung sein. Das Ergebnis kann sich laut Kommandant sehen lassen. In vielen Sitzungen wurde nach seinen Angaben ein Fahrzeug- und Rollcontainerkonzept entwickelt und umgesetzt, wie er darstellte.

Der GW-L1 (Gerätewagen Logistik 1) wurde als gebrauchtes Fahrzeug beschafft, umlackiert und feuerwehrtechnisch ausgebaut. Bei den Rollcontainern wurde das Basisgestell gekauft und der Aufbau in Eigenleistung realisiert, um die vorhandene Ausrüstung aus dem Vorgängerfahrzeug zu übernehmen. Durch die flexible Beladung mit Rollcontainern kann auf verschiedene Einsatzszenarien flexibel reagiert werden. Nach Bedarf können weitere Rollwagen ausgebaut werden. Finger dankte allen Mitstreitern sowohl bei der Feuerwehr und dem Feuerwehrverein als auch bei der Gemeinde Knetzgau.

Als dienstältester Gemeinderat überbrachte Heinrich Düring (SPD) die Glückwünsche der Gemeinde. Düring stellte fest, dass die Investition für die Feuerwehr ein wichtiger Schritt für die weitere Sicherstellung des Brandschutzes in der Gemeinde sei. Bei der Investition handelt es sich nach seinen Angaben um ein Versorgungsfahrzeug des Baujahrs 2016 mit einer Laufleistung von 37 000 Kilometer. Mit der Umlackierung und der Umrüstung belaufen sich die Beschaffungskosten auf 60 000 Euro, wie er darstellte.

Grußworte sprach ferner der Kreisbrandrat Ralf Dressel.

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren