Hollfeld
Sitzung

Neues Baugebiet liefert Diskussionsstoff im Hollfelder Stadtrat

In der jüngsten Stadtratsitzung lag von der Fraktion des Bürgerforums Hollfeld ein Antrag vor, der über den Sachstand des Baugebietes " HU" informieren sollte. Johannes Röhm führte aus, dass die Stadt...
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In der jüngsten Stadtratsitzung lag von der Fraktion des Bürgerforums Hollfeld ein Antrag vor, der über den Sachstand des Baugebietes " HU" informieren sollte.

Johannes Röhm führte aus, dass die Stadträte seitens der Bürger immer wieder gefragt würden, wann denn mit den Bauarbeiten begonnen werde, wann das Bauland zur Verfügung stehe und was mit den Bauwerbern sei, die bei der Auswahl der Bauwilligen nicht zum Zuge kommen. Während Rudi Arnold der Meinung war, dass im Bauausschuss und im Stadtrat genug informiert worden war, stellte Stadtrat Michael Schatz von der CSU fest, dass diese Anfrage berechtigt sei. Den bauwilligen Bürgern sei man diese Informationen schuldig.

Viele Genehmigungen nötig

Etwas Ruhe brachte dann Bernhard Bauernschmitt in die Diskussion. Beim Baugebiet "HU" handle es sich um ein herrliches Baugebiet, für das aufgrund der Lage jedoch umfangreiche Genehmigungen vom Wasserwirtschaft- und dem Landratsamt einzuholen sind. Die Auflagen der Fachbehörden seien nicht immer nachvollziehbar und nähmen geraume Zeit in Anspruch.

Bauernschmitt zeigte auf, dass bereits 2014 der Beschluss für die Erstellung eines Bebauungsplans gefallen war. Daraufhin wurden Ingenieurbüros und Architekten beauftragt, einen Bebauungsplan und Entwässerungsplan zu erstellen. Diese Planungen galten jedoch nicht für die acht vorgesehenen Bauplätze, sondern für das gesamte Baugebiet "HU" mit 40 möglichen Bauplätzen. Dabei wurde festgestellt, dass das bestehende Kanalnetz in Weiher die Menge des Oberflächenwassers nicht aufnehmen kann, und es wurde ein Regenrückhaltebecken im Wiesentgrund geplant. Hierzu musste dann zusätzlich die Wasserwirtschaft eingeschaltet werden, die am Genehmigungsverfahren beteiligt ist.

Erst jetzt ist Geld da

Zwischenzeitlich mussten Baugrunduntersuchungen, ein Abgleich mit dem Entwässerungssystem in Weiher, Grunderwerb für das Regenrückhaltebecken und eine Zufahrt zum Becken in die Wege geleitet werden. Und erst im Jahr 2019 wurden 325 000 Euro für Kanal und Straßenbau in der "HU" zur Verfügung gestellt. Derzeit warte man immer noch auf die Auflagen der Wasserwirtschaft, die bei der Ausschreibung eingearbeitet werden müssen.

Bauernschmitt äußerte die Hoffnung, die Ausschreibung im Januar vornehmen zu können und mit dem Bau dann im Mai/ Juni beginnen zu können. gle

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