Weißenbrunn

Neues Baugebiet bleibt ein Wunsch

Weißenbrunn ist für Familien attraktiv. Weiteres Bauland ist aber momentan noch nicht in Sicht.
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Karl-Heinz Hofmann Weißenbrunn — In der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde Weißenbrunn machte Heinz Schubert (CSU) auf die Dringlichkeit weiteren Baulandes aufmerksam. Das familienfreundliche Weißenbrunn sei keine Industriegemeinde und müsse daher Wohnraum für Familien schaffen. Bürgermeister Egon Herrmann sah dies zwar genauso, machte aber darauf aufmerksam, dass man momentan noch ein Baugebiet mit 16 Bauparzellen erschließe.

Genau deswegen fand Christian Höfner die Idee mit einem weiteren Baugebiet nicht so gut. Die Gemeinde müsse für die Erschließung des jetzt entstehenden Baulandes circa 250 000 Euro vorschießen. Ein weiteres Baugebiet auszuweisen, ist seiner Meinung nach nicht sinnvoll.

Bürgermeister Herrmann bedauerte, dass ein vom Zweiten Bürgermeister Michael Bohl ins Gespräch gebrachtes Gebiet "Am Ruhstein" wegen zu hoher Erschließungskosten mit Zu- und Abfahrt zur B 85 ganz einfach nicht realisierbar sei. Außerdem befinde sich die Gemeinde in der Haushaltskonsolidierung und es sei ungewiss, ob man ein weiteres Baugebiet im Haushalt genehmigt bekommt - abgesehen davon, dass man derzeit noch kein geeignetes Bauland vorweisen könne. Trotzdem werde man natürlich bestrebt sein, sobald es eine Möglichkeit gibt, ein weiteres Baugebiet auszuweisen und zu erschließen.

Lüftungsanlage für Rathaus

Der Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderates beschloss am Dienstag den Einbau einer Lüftungsanlage im Untergeschoss des Rathauses. Die Lüftungsanlage inklusive der notwendigen Arbeiten wird ausgeschrieben und der Bürgermeister wurde einstimmig beauftragt, aufgrund der Ausschreibungsergebnisse den Auftrag an die wirtschaftlich günstigste Firma zu vergeben.

Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, dass die Absturzsicherung am Wendehammer "Am Kindergarten" in Weißenbrunn zu erneuern ist, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Die Firma Hümmer, Höfles wurde mit der Installation eines Vordaches für das Bürgerhaus in Thonberg zum Angebotspreis von 5355 Euro beauftragt. In einer Besprechung am 16. Juli hatten die Vereine von Thonberg den Wunsch nach einem Vordach im Eingangsbereich zum Bürgerhaus geäußert, dessen Tiefe 2,40 Meter betragen soll. Es lagen zwei Angebote vor, wobei das wirtschaftlich günstigste von der Firma Hümmer, Höfles abgegeben wurde, weshalb das Gremium den Auftrag an diese Firma für die Anfertigung, Lieferung und Montage vergab.

Vor der Sitzung wurden bei einer Ortsbegehung verschiedene Objekte besichtigt, deren Beratung in einer der nächsten Sitzungen auf die Tagesordnung kommen wird. Bürgermeister Egon Herrmann informierte, dass er von Stefan Porzelt vom Hauptamt der Verwaltung aufmerksam gemacht wurde, dass die Stützmauer am Friedhof Weißenbrunn auf ihre Standhaftigkeit und Erhaltung geprüft werden sollte. Eigentlich sind im Haushalt für Wegebau 40 000 Euro eingeplant. Was ist zu tun, fragte der Bürgermeister. Seiner Meinung nach müsste man einen Ingenieur mit der Prüfung der Mauer beauftragen.

Heinz Krause (FW) erinnerte an den Beschluss des Gemeinderates, den Wegebau durchzuführen, da das Geld hierfür im Haushalt 2019 eingestellt ist. Dies unterstrich Christian Höfner (FW) und plädierte für einen sofortigen Wegebau. Schließlich wurde auf Vorschlag des Bürgermeister zusätzlich zum Wegebau, der heuer durchgeführt wird, einer Überprüfung der Stützmauer durch ein Ingenieurbüro zugestimmt.

Der Bürgermeister informierte über die Weiterleitung durch die Verwaltung an das Landratsamt von folgenden Bauanträgen: Thonberg, Sonnenleite, Wohnhausanbau/-umbau und Carportneubau; Im Spatzengrund, Weißenbrunn, Neubau einer Fertiggarage und Erstellung von Stellplätzen; evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Weißenbrunn, Umbau und Sanierung Kindergarten "Pusteblume" mit Nutzung des Gemeindehauses; Am Mühlberg, Weißenbrunn, Neubau eines Doppelcarports mit Holzlege. Einer Familie aus Kulmbach wurde das gemeindliche Einvernehmen zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Weißenbrunn erteilt. Ebenso wurde das Einvernehmen einer Familie aus Marktrodach für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage und Lagerraum in Weißenbrunn (Teilfläche) erteilt.

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