Kemmern

Neuer Weg in Planung

Für Fußgänger und Radfahrer soll es zwischen Ebensfeld und Scheßlitz vorangehen.
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Bis hierher zahlt Ebensfeld. Foto: Udo Billen
Bis hierher zahlt Ebensfeld. Foto: Udo Billen

Leicht in Zugzwang geraten ist die Stadt Scheßlitz durch einen Beschluss des Ebensfelder Gemeinderates. Im Zuge der Dorferneuerung von Kleukheim soll auch ein neuer Geh- und Radweg vom Ortsende bis zur Landkreisgrenze Lichtenfels - Bamberg in Angriff genommen werden. In etwa auf Höhe der Abzweigung der Staatsstraße St 2187 nach Oberoberndorf grenzt die Marktgemeinde an das Stadtgebiet an.

Um nicht den Anschluss zu verlieren und "einen zeitlich zusammenhängenden Ablauf der Maßnahmen zu gewährleisten", stellte Stadtrat Pius Schmelzer (CWG) in der letzten Sitzung des Scheßlitzer Stadtrats unter Tagesordnungspunkt "Sonstiges" den Antrag, umgehend auch aufseiten der Stadt Scheßlitz die Planungsarbeiten und den "Landerwerb" für die Weiterführung bis Scheßlitz aufzunehmen. Seinen Antrag begründete er mit Zunahme der Gefährdungslage bei steigendem Radfahreranteil auf der Staatsstraße St 2187 und deren "sowohl für den Kraftfahrzeugverkehr wie auch für den touristischen- und Alltagsradverkehr hohen Bedeutung". Mit der "Maßnahme soll noch 2019 begonnen werden".

Der Antrag wurde vom Gremium einstimmig angenommen. Das Projekt dürfte sich auch vorteilhaft auf die neue Öko-Modellregion Obermain-Jura auswirken, der man in gleicher Sitzung kurz zuvor ganz offiziell beigetreten war.

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