Roßfeld

Neuer Treffpunkt für Roßfelder

Die Dorferneuerung im Bad Rodacher Ortsteil Roßfeld schreitet voran. Der Vorplatz des Gemeindehauses ist hergerichtet und neu bepflanzt worden, Maßnahmen sollen im nächsten Jahr folgen.
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Mit Bier wurde in Roßfeld auf den neuen Vorplatz am Gemeindehaus angestoßen. Foto: Jannik Reutlinger
Mit Bier wurde in Roßfeld auf den neuen Vorplatz am Gemeindehaus angestoßen. Foto: Jannik Reutlinger

Jannik Reutlinger Bereits im Mai dieses Jahres ist der Vorplatz des Gemeindehauses im Rahmen der Dorferneuerung Roßfeld/Rudelsdorf umgestaltet worden. Am Dienstag lud die Stadt Bad Rodach zu einer feierlichen Eröffnung ein. Erst vor wenigen Tage ist der Platz neu bepflanzt worden. Bad Rodachs Bürgermeister Tobias Ehrlicher (SPD) erinnerte daran, wie der Platz vorher ausgesehen habe. "Es sah unaufgeräumt aus, zeitweise standen hier auch Container herum", sagte Ehrlicher.

In Zukunft könne sich der Platz zu einem Treffpunkt für die Roßfelder entwickeln. Was daraus nicht werden soll, machte der Bürgermeister auch klar. "Mir ist es besonders wichtig, dass sich der Platz nicht zu einem Parkplatz entwickelt", appellierte Ehrlicher. "Der Bereich um die Kirche soll aufgewertet werden." Parkende Autos seien da nicht förderlich.

Der Platz kommt an

Auch bei der Roßfelderin Ruth Rottmann kommt der neue Vorplatz gut an. "Vorher war es ein kleiner Parkplatz, das war nicht schön", erinnerte sie sich. "Daher finde ich es gut, was daraus gemacht wurde." Zumal Rottmann als Mesnerin in Roßfeld tätig ist und daher viel Zeit in und um das Gemeindehaus verbringt. Für 20 500 Euro ist der Vorplatz des Gemeindehauses hergerichtet worden. Das Amt für ländliche Entwicklung, das durch Joachim Heusinger bei der Feier vertreten wurde, hat die Maßnahme mit 6000 Euro bezuschusst. "Den Kostenrahmen konnten wir einhalten", betonte Ehrlicher. Es sei zwar ein höherer Betrag ausgeschrieben worden, aber die Verantwortlichen verzichteten darauf, den gesamten Betrag auszugeben.

Ganz fertig ist der Vorplatz trotzdem noch nicht. Um auch Verweilen zu können, soll noch eine feste Parkbank angebracht werden. Um wenigstens einen Eindruck zu vermitteln, wurde am Dienstag kurzerhand ein Provisorium organisiert. Joachim Heusinger sprach von einer kleinen Maßnahme, die sich dennoch gelohnt habe. "Ziel der Dorferneuerung ist es, Grün in die Ortschaften zu bringen", erklärte Heusinger. "Hier kann man sich zurückziehen und für das Gemeindehaus ist ein schöner Schmuck entstanden." Etwa 30 Prozent der Kosten hat das Amt für ländliche Entwicklung übernommen. "Die Beitragsbeteiligung ist nicht mehr so hoch wie sie einmal war", betonte Heusinger. Für die Zukunft muss sich laut Ehrlicher jetzt nur noch jemand finden, der die Pflanzen gießt. "Zur Not muss eben Stadtrat Dietmar Westhäuser das Gießen übernehmen", scherzte der Bürgermeister.

Weitere Maßnahmen die im Rahmen der Dorferneuerung in Angriff genommen werden sollen sind die Parkplätze am Friedhof, die Fußgängerbrücke am Brauhaus sowie das Brauhaus.



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