Mitwitz
Bürgerversammlung

Neuer Schülerhort soll zum Schulbeginn 2019/20 fertig sein

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal der Gastwirtschaft Häublein, als Bürgermeister Hans-Peter Laschka (CSU) die Bürgerversammlung eröffnete. Erfreut teilte er mit, dass für die 14 Bauplätze...
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Thema bei der Bürgerversammlung in Mitwitz war auch der geplante Bau eines Hortes für 50 Grundschüler, der auf diesem Platz neben der Grundschule erfolgen soll. Foto: Herbert Fischer
Thema bei der Bürgerversammlung in Mitwitz war auch der geplante Bau eines Hortes für 50 Grundschüler, der auf diesem Platz neben der Grundschule erfolgen soll. Foto: Herbert Fischer

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal der Gastwirtschaft Häublein, als Bürgermeister Hans-Peter Laschka (CSU) die Bürgerversammlung eröffnete. Erfreut teilte er mit, dass für die 14 Bauplätze im neuen Baugebiet "Herrschaftsstücke II" bereits elf Reservierungen vorlägen. Hinsichtlich der angespannten Verkehrssituation im Bereich der Montessorischule und der Grundschule verspreche man sich Abhilfe durch den Bau einer neuen Zufahrt für die Schulbusse.

Notfalls eine Zwischenlösung

Zum aktuellen Thema "Bau eines Hortes für die Schüler der Grundschule Mitwitz" erklärte der Bürgermeister, dass hier jetzt ein Übergangshort für 25 Kinder im Schulgebäude bestehe. Der neue Hort solle Platz schaffen für 50 Kinder und möglichst zum Schulbeginn 2019/20 fertig sein. Notfalls könnte es noch bis zur realistischeren Eröffnung im ersten Halbjahr 2020 eine Zwischenlösung im Generationenhaus hinter dem Rathaus geben. Die Betriebsträgerschaft für den neuen Hort habe das Dekanat Michelau. Der Marktgemeinderat schlage für den Neubau einen Platz neben einem Gebäude der Grundschule vor. Hierfür sei aber noch die Zustimmung des Schulverbandes erforderlich.

Informationen des Bürgermeisters gab es auch zum Anschluss der Gemeindeteile Kaltenbrunn und Burgstall an die Wasserversorgung Mitwitz. Hierbei sei der Bau einer Verbindungsleitung von Neubau nach Kaltenbrunn erforderlich.

Ausführlich informierte Laschka auch über das Förderprogramm zur Gebäudevitalisierung für das gesamte Gemeindegebiet, das für fünf Jahre mit einem jährlichen Förderetat von 100 000 Euro vom Marktgemeinderat beschlossen wurde. Als wichtigen Schritt bezeichnete Laschka den Breitbandausbau, bei dem im Frühjahr 2019 alle Anwesen im gesamten Gemeindebereich mit bis zu 50 Mbits angeschlossen würden. Für die Sanierung und weitere Nutzung des "Zapfenhauses" soll bis März 2019 ein Nutzungskonzept vorliegen, das auch eine Imker-Werkstatt vorsehe.

"Zu viele Projekte zeitgleich"

Erfreuliche Informationen gab es von Bürgermeister auch über die Tourismusgemeinde Mitwitz mit rund 40 000 Übernachtungen in diesem Jahr.

Nächstes Jahr sollen die Spielplätze in der Mühlsiedlung in Steinach sowie in Horb an der Steinach erneuert werden.

Die erste Wortmeldung kam von Sabine Hempfling. Nach ihrer Meinung werden in Mitwitz zeitgleich zu viele Projekte in Angriff genommen und nur zögerlich beendet. Als Beispiele nannte sie das Projekt " Ort schafft Mitte", zu dem auch die Neunutzung des ehemaligen "Martelhauses" zähle. Und auch die Sanierung des "Zapfenhauses" bezeichnete sie als nicht nötig.

Nach den Kosten für den Bau des Hortes bei der Grundschule erkundigte sich Natalie Post. Diese sind nach den Worten des Bürgermeisters noch nicht bekannt, aber man rechne mit rund 1,5 Millionen Euro, für die man jedoch hohe Zuschüsse erhalte.

Weitere Themen bei den Anfragen aus den Reihen der Zuhörer beschäftigten sich mit dem ehemaligen Thiele-Firmengebäude im Burgstaller Weg, den Parkplätzen in der Ortsmitte und der nicht durchgeführten Reinigung von Wegen im Friedhof.

Gerhard Frank fragte an, ob man das "Zapfenhaus" nicht in das Freilichtmuseum Bad Windsheim bringen sollte.

Hecken und Parkverhalten

Einen besseren und bürgerfreundlicheren Internetauftritt der Gemeindeverwaltung, bei dem auch alle gemeindlichen Satzungen erscheinen sollten, wünschte sich Gerhard Kohles. Außerdem kritisierte er, dass private Hecken öffentliche Wege behinderten.

Christian Hempfling forderte auch einen besseren Auftritt der Gemeinde in Facebook.

Sigi Katholing zeigte sein Unverständnis darüber, dass immer wieder Autos auf Gehwegen parkten und somit die Fußgänger behinderten.

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