Hetzles

Neuer Raum fürs Essen

Schärfere Ministerialvorgaben zwingen Hetzles dazu, die Erweiterung des Kindergartens neu zu planen. Das bringt aber auch Vorteile mit sich.
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Über die Erweiterung der Kindertagesstätte Hetzles um eine weitere Krippengruppe informierte Bürgermeister Franz Schmidtlein (BHH) in der Gemeinderatssitzung. In einer Besprechung mit Vertretern der Kita-Leitung, der Verwaltung, der Regierung von Oberfranken und des Landratsamts Forchheim wurde vorgeschlagen, die Planentwürfe und das Raumkonzept zu überarbeiten.
Hintergrund seien schärfere Ministerialvorgaben, erklärten die Sachbearbeiter aus Bayreuth. Deshalb sollte die Erweiterung angepasst werden. Dies hat laut Schmidtlein den Vorteil: "Wir vermeiden erforderliche Umbaumaßnahmen und haben ein zukunftsorientiertes Kita-Konzept."


Pädagogische Aspekte

Aus pädagogischer Sicht, hieß es von Regierungsseite, dürfe der Intensivraum im Kindergarten nicht mehr als Essensraum genutzt werden. Dafür muss im Zusammenschluss mit der neuen Krippe ein eigener Essensbereich bereitgestellt werden.
Zusätzlich soll ein Multifunktionsraum geschaffen werden, der als Besprechungsraum für das Personal genutzt werden kann. Weiter sei ein Raum für Entwicklungsgespräche mit Eltern und ein Raum für Material vorzuhalten, erklärte Schmidtlein. Die Regierung empfahl ebenfalls, einen Elternwarteraum zu schaffen, um das Bringen und Abholen der Kinder auch räumlich zu verbessern. Das ausführende Architekturbüro Popp hält die Änderungen für möglich, schlägt jedoch vor, den Mehrzweckraum in eine Küche mit Essbereich umzubauen, da die vorhandenen Anschlüsse verwendet werden können.
Die Überplanung könnte das Architekturbüro dem Gemeinderat in einer Sondersitzung im August, spätestens im September vorstellen.


Neue Spielfläche

Auf einem Grundstück zwischen Friedhof, Kindergarten und Friedhofstraße soll eine Teilfläche eingeebnet und als Rasen- und Spielfläche für die Kinder zur Verfügung gestellt werden. Hierzu ist es notwendig, die Spielfläche einzuzäunen. Der dafür erforderliche 90 Meter lange Zaun wurde von der Verwaltung ausgeschrieben. Die Gemeinderäte beauftragten einstimmig die Firma FDZ-Springauf aus Ottensoos mit der Durchführung der Arbeiten zum Preis von 3160 Euro.
Die im Kindergarten Hetzles genutzte Spülmaschine ist defekt, eine neue wird die Firma Christian Mehl (Hetzles) zum Preis von 4746 Euro liefern.
Aufgrund der EU-Datenschutzgrundverordnung hat jede Behörde, die personenbezogene Daten verarbeitet, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen. Die Gemeinde Hetzles unterliegt dieser Verpflichtung ebenfalls, da die Gemeinde unabhängig von der Verwaltungsgemeinschaft (VG) eigenständig Daten verarbeitet. Die VG Dormitz hat mit Kai Wellmann in der Verwaltung bereits einen behördlichen Datenschutzbeauftragten bestellt. Um Synergien zu nutzen, soll mit der VG eine Vereinbarung getroffen werden, ihn als gemeinsamen Datenschutzbeauftragten zu bestellen.
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