Pfarrweisach
übergabe

Neuer Raum für die Pfarrweisacher Jugend

"Tschüss Torbogenhaus - Willkommen im Rathaus". Unter diesem Motto stand eine kleine Feierstunde, in der der neu errichtete Jugendraum der Gemeinde Pfarrweisach der Jugend zur Nutzung überreicht wurde...
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Der Pfarrweisacher Bürgermeister Ralf Nowak übergab den Schlüssel für den neuen Jugendraum an den Verantwortlichen des Jugendclubs, Lukas Ender. Pastoralreferentin Ulrike Lebert und Pfarrer Manfred Greinke spendeten den kirchlichen Segen (von links).  Foto: Judith Hennig
Der Pfarrweisacher Bürgermeister Ralf Nowak übergab den Schlüssel für den neuen Jugendraum an den Verantwortlichen des Jugendclubs, Lukas Ender. Pastoralreferentin Ulrike Lebert und Pfarrer Manfred Greinke spendeten den kirchlichen Segen (von links). Foto: Judith Hennig

"Tschüss Torbogenhaus - Willkommen im Rathaus". Unter diesem Motto stand eine kleine Feierstunde, in der der neu errichtete Jugendraum der Gemeinde Pfarrweisach der Jugend zur Nutzung überreicht wurde. Bürgermeister Ralf Nowak übergab den Schlüssel an den Verantwortlichen des Jugendclubs, Lukas Ender. Pastoralreferentin Ulrike Lebert und Pfarrer Manfred Greinke sprachen den kirchlichen Segen.

Er sehe es als wichtige Aufgabe an, der Jugend in der Gemeinde gute Lebensgrundlagen zu schaffen, wozu auch die Möglichkeit für einen Treffpunkt zähle, sagte der Bürgermeister. Sich treffen und ins Gespräch kommen, miteinander Zeit verbringen, Sinnvolles und vielleicht auch weniger Sinnvolles ausprobieren dürfen, dafür könne der Jugendraum ein geeigneter Ort werden.

Seit vor zehn Jahren das Kolpinghaus abgerissen wurde, habe die Jugend zwar eine Unterkunft im Torbogenhaus gefunden, heimisch sei sie dort aber nicht geworden, bemerkte Ralf Nowak. Bei der Suche nach Lösungsmöglichkeiten habe sich dann die Halle im Rathaus angeboten, in der über Jahrzehnte die Feuerwehr ihre Fahrzeuge und Geräte untergebracht hatte. Nun sei dieser Raum zeitgemäß und den Ansprüchen entsprechend umgebaut worden.

Über zwei Jahre zog sich diese Baumaßnahme hin. Es war eine Investition von etwa 70 000 Euro. Neben verschiedenen Fachfirmen haben auch, so Nowak, Mitarbeiter des Gemeindebauhofs besonders bei den Installationsarbeiten mitgewirkt. Mit sehr viel Eigenleistung hätten sich auch die Jugendlichen für die Schaffung ihres neuen Domizils eingebracht, lobte er.

Der Bürgermeister hob dabei besonders die ehrenamtliche Leistung des Gemeinderats Sebastian Bock hervor, der zusammen mit dem Jugendreferenten Christof Göttel an der Umsetzung der Maßnahme wesentlichen Anteil hatte. "Vielen Dank hierfür, der Gemeinde ist eure Arbeit Gold wert", fasste er seinen Dank an alle zusammen. Er vertraute den Jugendlichen den Raum für viele Jahre der Nutzung an mit dem bescheidenen Wunsch, ihn gut zu behandeln.

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