Kronach
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Neuer Parkplatz im Wallgraben schafft barrierefreien Zugang zur Festung

"Die Stadt Kronach greift die Festung an." Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein meinte das durchaus wörtlich, denn der geplante, barrierefreie Zugang soll ein weiterer Baustein sein, um die Festung zu...
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Hier entsteht der neue Parkplatz mit 66 Stellplätzen. Foto: Maria Löffler
Hier entsteht der neue Parkplatz mit 66 Stellplätzen. Foto: Maria Löffler

"Die Stadt Kronach greift die Festung an." Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein meinte das durchaus wörtlich, denn der geplante, barrierefreie Zugang soll ein weiterer Baustein sein, um die Festung zu "erstürmen", sie nutzbar und benutzbar zu machen. Was den Schweden nicht gelungen sei, das gelinge jetzt der eigenen Stadtverwaltung, die dafür noch einmal richtig Geld in die Hand nehmen will. Während einer Ortsbegehung wurden die einzelnen Maßnahmen erläutert.

430 000 Euro, das ist die Summe, um die es geht. Dafür entsteht im äußeren Wallgraben gerade ein Parkplatz für Busse und Pkws mit insgesamt 66 Stellplätzen. In zwei Bauabschnitte habe man das Vorhaben eingeteilt, so Daniel Gerber vom Bauamt in Kronach. "Der erste Abschnitt umfasste die Straße bis zum Busparkplatz, die zweite ist der Parkplatz selbst. Und der soll am Ende gut ausgeleuchtet sein, mit einem Zugang direkt in die Festung, der vor allem auch für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer geeignet ist." Davon profitieren sollen vor allem Hotelgäste, Festival- und Museumsbesucher, Eventgäste, Touristen und alle, "die es auf unsere schöne Festung zieht".

Caroline Löffler vom Staatlichen Bauamt in Bamberg erklärt, wo sich in Kürze der Zugang befinden soll und zeigt dabei auf die Festungsmauer: "Hier war schon einmal ein Durchgang, das sieht man noch am vorhandenen Sturz. Den werden wir wieder öffnen."

Und während sich Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein noch freut, dass man der Parkplatznot noch während seiner offiziellen Amtszeit entgegen treten konnte, macht Stefan Wicklein auf einen weiteren Vorteil aufmerksam: "Der Untergrund des Wallgrabens, der für Events genutzt wird, soll ebenfalls befestigt werden, damit er sich bei Regen nicht immer in eine Sumpflandschaft verwandelt."

Daniel Gerber kommt auf den Zug zu sprechen, auf den man aufgesprungen sei: "Was ursprünglich mit ,Bayern barrierefrei 2023' begann, hat mit ,Kronach barrierefrei 2023' seine Fortsetzung gefunden." Auch habe die Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro SRP und der Firma Kürschner aus Nordhalben reibungslos funktioniert." Dieter Kürschner vom Straßen- und Tiefbauunternehmen in Nordhalben bestätigt am Ende den geplanten Fertigstellungstermin für Anfang Oktober dieses Jahres.

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