Gremsdorf
Gemeinderat

Neuer Bauhof soll größer und komfortabler werden

Die Gemeinde Gremsdorf möchte ihren Bauhof neu bauen. Hierzu ist man bereits im Besitz des Grundstücks, das nicht unweit des alten Bauhofes liegt. Der neue Bauhof soll neben Personalumkleiden auch meh...
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Die Gemeinde Gremsdorf möchte ihren Bauhof neu bauen. Hierzu ist man bereits im Besitz des Grundstücks, das nicht unweit des alten Bauhofes liegt. Der neue Bauhof soll neben Personalumkleiden auch mehr Lagerfläche und eine Waschanlage für die Fahrzeuge der Gemeinde haben. Außerdem soll ein separater Zugang für eine der Lagerhallen entstehen. Hierdurch können beispielsweise Vereine eine Bühne oder Weihnachtsmarktbude einfacher abholen.

Das 31 Meter lange und zehn Meter breite Gebäude soll im Massivbau entstehen, wobei nur der Verwaltungsbau zweigeschossig ist. Architekt Georg Leyh wurde vom Gemeinderat beauftragt, bis zur nächsten Sitzung eine Kostenberechnung vorzubereiten.

Gemeinde profitiert vom Konzept

Für ein überregionales Radwegesystem wurde das Projekt "Radwegekonzept Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim" geschaffen. Da dieses landkreisübergreifend ist, wird auch die Gemeinde Gremsdorf davon profitieren. Auf einem 9,7 Kilometer langen Radwegenetz soll eine ausführliche Beschilderung für die Gemeinde angebracht werden. Diese wird dann im gesamten Projektgebiet einheitlich sein. Die Gemeinde Gremsdorf beteiligt sich mit 1277 Euro an den Kosten. Weitere Folgekosten können durch die Reparatur und Wartung der Schilder entstehen.

Da das Urnenfeld am Friedhof umgestaltet werden soll, vereinbarte der Gemeinderat, bis zur nächsten Sitzung Angebote einzuholen. Das Regenrückhaltebecken im Ortsteil Buch, das vor allem für die Autobahn dient, muss aufgrund des Ausbaues der A 3 verlegt werden. Die Planung übernimmt hierbei die Gemeinde, die Kosten die Autobahndirektion. Die Arbeiten wurden in einer der letzten Sitzungen bereits ausgeschrieben. "Vom Wasserwirtschaftsamt gab es aber Einsprüche", so Bürgermeister Norbert Walter (CSU). Unter anderem bemängelte das Amt die zu geringe Größe des Beckens. Walter geht davon aus, dass das Becken umgeplant werden muss.

Abschließend vereinbarten die Gemeinderäte, den kalkulatorischen Zinssatz, der unter anderem für die Berechnung der Kosten der Wasserversorgung verwendet wird, von 3,2 auf 3 Prozent zu senken. In den Folgejahren soll sich der Zinssatz an der Zeitschrift "Die Gemeindekasse" orientieren, die jährlich die Kapitalmarktstatistik der Bundesbank veröffentlicht. Da der Beschlussvorschlag aber zu kompliziert verfasst wurde, vertagten die Gemeinderäte diesen Tagesordnungspunkt.

Zusätzlicher Schulbus

Bürgermeister Walter gab außerdem bekannt, dass der Schulbus immer überfüllt ist. Abhilfe soll dadurch geschaffen werden, dass ein zusätzlicher Bus die Gremsdorfer Kinder um 7.35 Uhr abholen und zur Grundschule fahren wird.

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