Ebersdorf
Amtseinführung

Neuen Schulrektor als "Goldstück" betitelt

Was hat Max Lachner, der neue Rektor der Grund- und Mittelschule Ebersdorf mit Albert Einstein, Winston Churchill, Frank Sinatra und James Bond gemeinsam? Diese Frage stellte Schulrätin Karina Kräußle...
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Bezirkspersonalrat Henrik Schödel (von links), Bürgermeister Jürgen Wittmann (Grub), Rektor Max Lachner, Schulrätin Karina Kräußlein-Leib, örtliche Personalratsvorsitzende Gisela Jahreiß und Bürgermeister Bernd Reisenweber (Ebersdorf) Foto: Alexandra Kemnitzer
Bezirkspersonalrat Henrik Schödel (von links), Bürgermeister Jürgen Wittmann (Grub), Rektor Max Lachner, Schulrätin Karina Kräußlein-Leib, örtliche Personalratsvorsitzende Gisela Jahreiß und Bürgermeister Bernd Reisenweber (Ebersdorf) Foto: Alexandra Kemnitzer

Was hat Max Lachner, der neue Rektor der Grund- und Mittelschule Ebersdorf mit Albert Einstein, Winston Churchill, Frank Sinatra und James Bond gemeinsam? Diese Frage stellte Schulrätin Karina Kräußlein-Leib bei der offiziellen Amtseinführung des neuen Schulleiters und erklärte: "Sie alle sind oder waren bekennende Fliegenträger."

Männer, die Fliege tragen, prägen sich beim Gegenüber besser ein. Das konnte auch die Schulrätin bestätigen, denn sie erinnerte an die erste gemeinsame Schulleiterbesprechung, in die auch Max Lachner mit seinem stylischen Herrenaccessoire kam. Der 36-Jährige, der auf eine steile Karriere blicken kann, verfüge durch seine berufliche Biografie über wunderbare Eigenschaften, auf die er als Schulleiter zurückgreifen könne. Seine Stärken seien unter anderem das konstruktive Zusammenarbeiten und das harmonische Miteinander. Die Ebersdorfer Schule sei gut vernetzt und habe die Gemeinde an ihrer Seite. Auf dieser guten Basis könne der neue Rektor aufbauen, weitergestalten und -entwickeln. Die Schulrätin sieht ihn als "Spielertrainer, der die Verantwortung für das Große und Ganze übernimmt und unter anderem eine aktive Rolle spielt".

Bezirkspersonalrat, Vorsitzender und Gruppenvertreter der Lehrer an Grund- und Mittelschulen, Henrik Schödel, meinte, dass die Ebersdorfer mit Max Lachner ein Goldstück erhalten hätten, da er über viele Stärken und Qualitäten verfüge. Er sei nicht nur ein Leader, sondern auch hilfsbereit und habe stets ein offenes Ohr. Für Schödel ist sein Stellvertreter ein Teamplayer, der auf Augenhöhe kommuniziert, die Menschen miteinander verbindet und mehrgleisig fährt.

"Ein versierter Pädagoge"

Max Lachner ist nicht nur Rektor und stellvertretender Bezirkspersonalrat, sondern auch Stellvertreter der örtlichen Personalrätin Gisela Jahreiß. Sie bestätigte, dass sich der Lichtenfelser Pädagoge stets für die Belange der Beschäftigten einsetze, und riet: "Lasst ihn nicht so schnell gehen."

Bürgermeister Bernd Reisenweber freute sich, dass mit Max Lachner ein versierter Pädagoge mit großer Erfahrung die Leitung der Grund- und Mittelschule Ebersdorf übernehme. Gerade durch die Herausforderungen im Bildungsbereich sei ein Schulleiter als Kommunikator, Motivator und Mediator gefragt, ebenso seine weiteren pädagogischen und fachlichen Fähigkeiten. Dass Max Lachner für Ebersdorf der Richtige ist, daran hat der Bürgermeister keinen Zweifel.

Den Festakt, der von Franziska Lorenz und Jennifer Juch musikalisch umrahmt wurde, bezeichnete Konrektor Thomas Fehn als Inthronisation, wenngleich der neue "Chef" der Ebersdorfer Schule sich selbst um dieses Amt bemüht habe und Kollegialität sowie die Einbeziehung des Teams zu seinen Stärken zählten.

In den Reden wurde deutlich, dass Max Lachner eine offene und ehrliche Kooperation mit allen Akteuren wichtig ist und er den Beruf des Pädagogen mit seiner Rolle als Vater von vier Kindern vereinbaren kann. ake

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