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Knetzgau
spatenstich

Neue Straße soll Entlastung bringen

Als Verbindungsstraße zwischen der Bieger- und der Hauptstraße wird in Knetzgau die Dr.-Wailersbacher-Straße neu gebaut. Am Donnerstag fand im Beisein von Bürgermeister Stefan Paulus (CWG, SPD), der V...
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Den Spatenstich führten aus (von links): Harald Ach (Tiefbau Müller Gerolzhofen), Bernd Riedlmeier (Newo-Bau Horhausen), Robert Selig (Gemeinde Knetzgau), Bürgermeister Stefan Paulus, Christian Sauer (Bauleiter Tiefbau Müller), Martin Barthelme (Tiefbau Müller), Hugo Barthel (Ingenieurbüro Pro Terra Zell).  Foto: cr
Den Spatenstich führten aus (von links): Harald Ach (Tiefbau Müller Gerolzhofen), Bernd Riedlmeier (Newo-Bau Horhausen), Robert Selig (Gemeinde Knetzgau), Bürgermeister Stefan Paulus, Christian Sauer (Bauleiter Tiefbau Müller), Martin Barthelme (Tiefbau Müller), Hugo Barthel (Ingenieurbüro Pro Terra Zell). Foto: cr

Als Verbindungsstraße zwischen der Bieger- und der Hauptstraße wird in Knetzgau die Dr.-Wailersbacher-Straße neu gebaut. Am Donnerstag fand im Beisein von Bürgermeister Stefan Paulus (CWG, SPD), der Vertreter der ausführenden Firmen und des Planungsbüro Pro Terra aus Zell der Spatenstich für die 127 Meter lange Straße statt. Gewidmet ist sie Dr. Rainer Wailersbacher, dem Ehrenbürger der Gemeinde Knetzgau.

Bürgermeister Stefan Paulus erklärte beim Spatenstich, wie es zum Neubau der Straße kam. Die Gemeinde hatte im Jahr 2016 ein Anwesen in der Hauptstraße im Zuge eines Zwangsversteigerungsverfahrens erworben. Grund war die infrastrukturelle Bedeutung des Anwesens. Der Gebäudeabbruch erfolgte zwei Jahre später.

Ziel war es, in der Dorfmitte eine Verkehrsanbindung von der Haupt- zur Biegerstraße herzustellen. Die bisherigen Hauptzufahrtsstraßen, ausgehend von der Badanger- und der Hainerter Straße, sind aus Sicht des Bürgermeisters verkehrsmäßig stark belastet. Die neue Straße soll Entlastung bringen.

Im neu geplanten Straßenverlauf entstehen außerdem 30 öffentliche Parkplätze. Dadurch soll die Parksituation in der Hauptstraße verbessert werden. Paulus erinnerte, dass bereits unter der Amtszeit des ehemaligen Bürgermeisters Franz Hofmann ein Weg zwischen der Hauptstraße und der Biegerstraße erworben wurde, um zumindest Fußgängern aus der Neubausiedlung eine Anbindung an den Altort zu ermöglichen. Die Nutzung dieses Weges sei jedoch beschränkt.

Im Zuge der Baumaßnahme wird auch ein Hauptkanal von der Bieger- zur Hauptstraße verlegt. Dadurch soll die Entwässerungssituation bei Hochwasser verbessert werden.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 800 000 Euro. Gebaut wird zwischen März und August in diesem Jahr.

Spezielle Anforderungen sind die Sicherung einer angrenzenden Scheune und eines Wohnhauses durch Unterfangungsarbeiten sowie das Verfüllen eines vorhandenen Kellers, wie Hugo Barthel vom Planungsbüro Pro Terra erklärte. Der bis zu fünf Meter tiefe Kanal verläuft zudem größtenteils im Fels. cr

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