Haßfurt
Morbus-Osler

Neue Selbsthilfegruppe nahm Arbeit auf

Ende Oktober fand das erste Regionaltreffen in Nordbayern der neuen Morbus-Osler-Selbsthilfegruppe statt. Betroffene und ihre Angehörigen kamen aus Haßfurt,...
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Ende Oktober fand das erste Regionaltreffen in Nordbayern der neuen Morbus-Osler-Selbsthilfegruppe statt.
Betroffene und ihre Angehörigen kamen aus Haßfurt, Sylbach, Rödelsee, Bad Königshofen und Niederstetten zusammen, um sich in lockerer Runde über die seltene Erkrankung auszutauschen, wie das Landratsamt in Haßfurt mitteilte. Die Organisatorin der Gruppe, Silvia Hauck, stellte die Möglichkeiten der Selbsthilfe für Patienten und deren Angehörige vor.
Das nächste Treffen findet am heutigen Samstag, 4. November, im Caritashaus in Haßfurt von 13 bis 16 Uhr statt. Bei den Treffen informieren sich die Betroffenen über das Krankheitsbild Morbus-Osler, auch HHT genannt. Sie berichteten über eigene Erfahrungen und wie sie mit der Erkrankung umgehen. Die Runde soll auch dazu dienen, ein regionales Netzwerk in Nordbayern zu etablieren.
Weitere Informationen gibt es bei Silvia Hauck unter Telefon 0172/5323841 oder per E-Mail unter silvia.hauck1960@gmail. com. Informationen erteilt auch die Kontaktstelle für Selbsthilfe am Landratsamt in Haßfurt unter Telefon 09521/27313 oder per E-Mail (kos@hassberge.de). Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt, versichert die Behörde.
Morbus-Osler oder Morbus-Rendu-Osler-Weber oder hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie, kurz HHT genannt, ist eine seltene, erbliche Erkrankung von Blutgefäßen und dem umliegenden Gewebe. Hierbei kommt es zu einer krankhaften Erweiterung von Blutgefäßen. Die ersten Anzeichen der Erkrankung zeigen sich meist in der Pubertät mit Nasenbluten.
Die Morbus-Osler-Selbsthilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Betroffene, Ärzte, Apotheken, Kliniken, Hebammen und Interessierte über die Krankheit, mögliche Behandlungen, die Forschung zum Krankheitsbild und Entwicklung von Medikamenten auf dem Laufenden zu halten. Zu diesem Zweck wurde auch die Morbus-Osler-Stiftung ins Leben gerufen, die bereits seit 21 Jahren besteht. red
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