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Neue Regelungen: Schiedsrichter bieten Hilfe an

Mit Beginn der neuen Fußballsaison müssen sich Aktive, Schiedsrichter und Zuschauer mit zahlreichen neuen Regeln anfreunden, die sicherlich für viel Diskussionsstoff und auch so manchen Ärger sorgen w...
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Mit Beginn der neuen Fußballsaison müssen sich Aktive, Schiedsrichter und Zuschauer mit zahlreichen neuen Regeln anfreunden, die sicherlich für viel Diskussionsstoff und auch so manchen Ärger sorgen werden. Damit vor allem Spieler und Vereinsverantwortliche gut gewappnet sind, hat der Fußballspielkreis Coburg/Kronach/Lichtenfels seinen Mitgliedern ein Angebot unterbreitet: Interessierte Vereine können sich bei der Schiedsrichtergruppe melden. Diese stellt dann eine qualifizierte Person, die vor Ort, zum Beispiel bei einer Spielersitzung, näher auf das neue und äußerst umfassende Regelwerk eingeht.

Diesen Vorschlag unterbreitete Thomas Mattes von der SR-Gruppe Kronach bei der Arbeitstagung der Kreisklassen 2 und 4, der A-Klassen 4 und 5 sowie der B-Klassen 2 und 4 in Windheim den Vereinsvertretern. Alternativ könne auch eine PowerPoint-Präsentation zur Verfügung gestellt werden.

Unterstützung für die Vereine

Auf mehrere Neuerungen ging während der Zusammenkunft der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Siegbert Rubel aus Neukenroth ein: "Die Ausführungen zu den neuen Regeln gleichen dem Umfang eines Gebetbuches. Da könnt ihr euch vorstellen, was auf den Sportplätzen los sein wird."

Auch der Vorsitzende des Kreissportgerichts, Siegfried Baier, nahm sich so mancher Neuheiten an und bot zum wiederholten Male seine Unterstützung an: "Solltet ihr Probleme oder Fragen haben, dann setzt euch einfach telefonisch mit mir in Verbindung. Nicht erst wenn der Fehler schon gemacht worden ist."

Meister und fairste Teams

Zu Beginn der Tagung hatte Gruppenspielleiter Georg Skliwa einen Saisonrückblick auf die Meister, Auf- und Absteiger der jeweiligen Ligen gegeben. Besonders nannte er dabei die TSF Theisenort und den SSV Oberlangenstadt, die zu Meisterehren kamen und zudem jeweils die fairste Mannschaft in ihrer Liga stellten.

Später berichtete Skliwa über das Zahlenmaterial im Zusammenhang mit dem Schiedsrichterpool. Sein Anliegen war hierbei, dass die erste Pool-Rate die Vereine bis zum Beginn der kommenden Punkterunde überweisen mögen.

Kreisspielleiter und Kreisvorsitzender Egon Grünbeck gab bekannt, dass der Startschuss für die neue Saison 2019/20 am 28. Juli fällt. Eingeplant seien zwei Freitag-Spieltage, am 16. und 30. August. Der letzte von 19 Spieltagen in diesem Jahr ist der 10. November. Termine für Nachholbegegnungen sind der 17. und 24. November sowie der 1. Dezember.

Änderung der Abstiegsregelung

Beim Abstieg gäbe es für die Kreisklasse insoweit eine Änderung, dass in der kommenden Punkteserie nur der Tabellenletzte absteigt. Da es immer wieder Anfragen beziehungsweise Unklarheiten wegen der Eintrittspreise gebe, informierte Grünbeck wie folgt: Kreisliga - 4 Euro (ermäßigt 2,50 Euro), Kreisklasse - 3,50 Euro (2 Euro), A-Klasse - 3 Euro (1,50 Euro), B-Klasse - 2,50 Euro (1 Euro).

Falls von den Vereinen Spielverlegungen noch gewünscht sind, würden diese bei Meldung bis zum kommenden Montag, 8. August, noch kostenfrei berücksichtigt.

Ein eindeutiges Votum der Anwesenden gab es dafür, dass künftig die bisher weitere (Frühjahrs-)Arbeitstagung nicht mehr stattfindet. Diese eine Tagung nach Abschluss der Serie reiche vollkommen aus. hf

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