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Neue Ranger bereichern den Frankenwald

Im Naturpark Frankenwald gibt es nun drei Ranger. Sie sollen in den Bereichen Naturschutz, Umwelt, Öffentlichkeitsarbeit tätig sein und den Naturpark weiter voranbringen. Am Montagnachmittag stellten ...
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Im Naturpark Frankenwald gibt es nun drei Ranger. Sie sollen in den Bereichen Naturschutz, Umwelt, Öffentlichkeitsarbeit tätig sein und den Naturpark weiter voranbringen. Am Montagnachmittag stellten sich Ana Lisa Haber, Jan van der Sant und Oliver Kress bei der Mitgliederversammlung des Naturparks Frankenwald im Rathaus vor.

"Ich freue mich, dass ich nun als Biologe arbeiten kann", meinte Oliver Kress, der mit dieser Aussage wohl auch seinen beiden Kollegen aus dem Herzen sprach. Alle drei sind erst seit wenigen Wochen beim Naturpark Frankenwald tätig. Diese Personalstellen werden weitgehend vom Freistaat Bayern im Rahmen der Natur-Offensive gefördert. Ihr Aufgabenfeld, so erklärte Ana Lisa Haber, werde - neben Naturschutz, Umweltbeobachtung durch Monitoring, Beratungen zu besonderen Lebensräumen und Arten - die Artenschutzerfassung, die Planung von Onlineauftritten, Mitarbeit in Naturschutz und Kartierung von Biotopen sein.

Zuvor gab der Geschäftsführer des Naturparks Frankenwald, Dietrich Förster, seinen Rechenschaftsbericht. Unter anderem sprach er von der Gestaltung einer neuen Homepage, neuen Schildern, Wanderstegen beispielsweise im Teuschnitzer Raum, von der Sanierung des Flößerwegs, Informationstafeln an der Frankenwarte und am Frankenweg rund um Presseck. Er erwähnte die Zusammenstellung von Prospekten und den Wanderführer für die Region um den Döbraberg.

Der Kreisobmann des Bauernverbands, Erwin Schwarz, meinte, dass es nicht sinnvoll sei, wenn jede einzelne Region im Naturpark Frankenwald für sich selbst werbe. "Wir streben eine stärkere Vernetzung an, wir wollen aber auch die einzelnen Stärken in den einzelnen Landkreisen hervorheben", antwortete der Vorsitzende des Naturparks, Landrat Klaus Löffler. Forstbetriebsleiter Fritz Maier vom Forstbetrieb Nordhalben sprach sich für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Naturpark und Staatsforsten aus. Bezüglich Biotopkartierung, Umweltbeobachtung und Monitoring appellierte er an die Ranger, bevor sie auf dem "offenen Land" tätig werden, auf die Privatwaldbesitzer und Eigentümer von Flächen zuzugehen und diese zu informieren, denn das sei "ein sensibles Thema". Der Steinwiesener Bürgermeister Gerhard Wunder schlug vor, den Wasserturm in Birnbaum für die Allgemeinheit zugänglich zu machen. Dieser Turm, so der Landrat, befinde sich im Besitz des Wasserzweckverbands Frankenwald. Aber: "Wir werden das klären!" vs

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