Haßfurt

Neue Pflegekräfte setzen Amberbaum im Klinikgarten

Mit einer Baumpflanzung verewigte sich der vor kurzem examinierte Kurs 2016 bis 2019 der gemeinsamen Schule für Pflegeberufe von Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt und Haßberg-Kliniken im Garten de...
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Schaffe, schaffe, Amberbaum pflanzen: Schulleiter Dirk Niedoba und Gärtner Armin Heller (von links) schauen zu, wie die Schüler das für den Baum vorgesehene Pflanzloch teilweise mit Erde auffüllen.  Foto: Marco Heumann
Schaffe, schaffe, Amberbaum pflanzen: Schulleiter Dirk Niedoba und Gärtner Armin Heller (von links) schauen zu, wie die Schüler das für den Baum vorgesehene Pflanzloch teilweise mit Erde auffüllen. Foto: Marco Heumann

Mit einer Baumpflanzung verewigte sich der vor kurzem examinierte Kurs 2016 bis 2019 der gemeinsamen Schule für Pflegeberufe von Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt und Haßberg-Kliniken im Garten der Haßfurter Klinik.

"Wer weiß! Vielleicht haben wir ja irgendwann mal einen richtigen kleinen Wald!" Dirk Niedoba deutet auf eine Freifläche im Haßfurter Krankenhaus-Garten und blickt ein wenig in die Zukunft. "Unser Ziel ist es schon, dass aus der Aktion eine Tradition wird und vielleicht jedes Jahr ein weiterer Baum dazukommt", hofft der Leiter der Schule für Pflegeberufe.

Unter Anleitung von Armin Heller vom Grüntrupp des Landratsamtes Haßberge wurde ein gut vier Meter hoher Amberbaum gesetzt. Schaufel um Schaufel wurde das Loch rund um den Baum gefüllt. Der bekam zudem reichlich Wasser, damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können und schnell für Halt im Boden sorgen.

"Der Amberbaum kommt gut mit der Trockenheit klar", freut sich der Gärtner über die Wahl der frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger. Die mussten sich zwischen drei möglichen Baumarten entscheiden. "Das schöne Laubwerk, das im Herbst bernsteinfarben wird, hat letztendlich den Ausschlag gegeben", berichtet Stefan Heilmann. Ob er und seine Klassenkameraden bei ihrer Wahl wohl auch geahnt haben, dass Harz, Stämme, Blätter und Früchte des Amberbaums medizinisch genutzt werden? Er ist also eigentlich der ideale Baum für einen Krankenhausgarten. Seinen Namen hat er übrigens vom güldenen Herbstkleid. Bernstein heißt in Englisch amber.

Zwei Jahre lang wird man vom Wachstum des neuen Baums im Krankenhausgarten erst einmal wenig mitbekommen. "In dieser Zeit breiten sich vor allem die Wurzeln aus", erklärt Armin Heller. Erst dann wird es nach und nach in die Höhe gehen. 20 und mehr Meter sind durchaus drin. Dazu eine Krone, die viel Schatten spendet, über den sich die Patienten freuen können. red

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