Bad Kissingen
Empfang

Neue Mitarbeiter der Sicherheitswacht

Die Polizeiinspektion Bad Kissingen hat die Sicherheitswacht von sieben auf 15 Mitglieder erweitert. Sie kommt damit einer Forderung des Bayerischen Innenmi...
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Neue Sicherheitswachtler: Peter Rückel, Maria-Theresia Rottmann, Hubert Pätzold, Andrea Greubel, Volker Greubel, Lothar Emmerth, Wolfgang Wilm. Mit im Bild Bürgermeister Anton Schick, Polizeivizepräsident Adolf Blöchl, Polizeioberrat Stefan Haschke. Foto: Mario Selzer
Neue Sicherheitswachtler: Peter Rückel, Maria-Theresia Rottmann, Hubert Pätzold, Andrea Greubel, Volker Greubel, Lothar Emmerth, Wolfgang Wilm. Mit im Bild Bürgermeister Anton Schick, Polizeivizepräsident Adolf Blöchl, Polizeioberrat Stefan Haschke. Foto: Mario Selzer
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Die Polizeiinspektion Bad Kissingen hat die Sicherheitswacht von sieben auf 15 Mitglieder erweitert. Sie kommt damit einer Forderung des Bayerischen Innenministeriums nach. Die Stadt Bad Kissingen gab anlässlich der Indienststellung der neuen ehrenamtlichen "Sicherheitswachtler" einen kleinen Empfang. Hierbei ehrten Bad Kissingens zweiter Bürgermeister Anton Schick, der Polizeivizepräsident Unterfrankens Adolf Blöchl und der Dienstellenleiter der Polizeiinspektion Bad Kissingen Stefan Haschke verdiente Mitarbeiter der Sicherheitswacht und verabschiedeten ein Mitglied der ersten Stunde in den Ruhestand.
Sicherheit ist eines der häufigsten Motive, das Neubürger für ihren Umzug nach Bad Kissingen angeben. Und hier können Polizeiinspektion und Stadtverwaltung Bad Kissingen auf die Mitarbeiter der Sicherheitswacht zählen. "Als Kommune wären wir gar nicht in der Lage ein solches System aufzubauen und umzusetzen", freute sich Zweiter Bürgermeister Anton Schick über das ehrenamtliche Engagement der "Sicherheitswachtler" bei einem Empfang im städtischen Trausaal zur Indienststellung von acht neuen Mitarbeitern. Damit zählt die Sicherheitswacht Bad Kissingen nun 15 Kräfte.
Das Bayerische Innenministerium strebt bis 2020 eine Zielmarke von 1500 "Sicherheitswachtlern" in Bayern an. Das Polizeipräsidium Unterfranken erfüllt bereits jetzt mit 142 Planstellen zu 90 Prozent diese Vorgabe. "Wir wollen aus Überzeugung vom sicherheitsrelevanten Wert der Sicherheitswachten als Vorbild vorangehen. Die Polizeiinspektion Bad Kissingen als innovative Dienststelle hat die Segel in diese Richtung zeitgerecht gesetzt und macht sich diese Entwicklung zu meiner Freude zukunftsweisend zunutze", lobte der Polizeivizepräsident Unterfrankens Adolf Blöchl.


Sichtbare Präsenz

Die Sicherheitswachten verstärken die sichtbare Präsenz im Stadtgebiet und verbessern durch niedrigschwellige Kontakte mit Bürgern das Sicherheitsgefühl. Die Polizei selbst profitiert ebenfalls von den Kontakten und Gesprächen der Sicherheitswachtler. "Nicht selten ergeben sich auch Hinweise auf sicherheitsrelevante Feststellungen und Veränderungen", sieht der Polizeivizepräsident Unterfrankens Adolf Blöchl die Vorzüge. Aus Eigensicherungs- und Fürsorgegründen kommt ein Einsatz der Mitarbeiter der Sicherheitswacht an Kriminali-tätsbrennpunkten oder bei Gefahrenlage aber nicht in Frage. Während ihrer Ausbildung in acht Wochenendkursen haben sich die acht neuen Mitglieder der Sicherheitswacht Bad Kissingen mit den Grundzügen des Strafrechts und den wichtigsten Strafnormen, den Möglichkeiten und Grenzen der Eingriffsbefugnisse, dem Ortsrecht und einer Auffrischung in Erster Hilfe befasst. Hinzu kamen unter anderem Informationen zur Polizeiorganisation und der Einweisung in den Digitalfunk. Denn die Sicherheitswachten sind mit dem Polizeifunk verbunden. Mit der Übergabe ihrer Dienstausweise haben die neuen Mitarbeiter ihren Dienst aufgenommen. Sie werden auch in Münnerstadt eingesetzt.
Neu bei der Sicherheitswacht sind: Andrea Greubel, Volker Greubel, Hubert Pätzold, Wolfgang Wilm, Martina Lenk, Peter Rückel, Maria-Theresia Rottmann, Lothar Emmert. Zum zehnjährigen Dienstjubiläum bekam Edgar Kast eine Urkunde der Polizei überreicht. Geehrt wurden Wolfgang Fichte, Karola Kuhn, Ilse Pätzold, Brigitte Kiesel und Jürgen Enzmann für ihr ehrenamtliches Engagement. Nikolai Gerstner wurde aus Altersgründen aus dem Dienst verabschiedet. red
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