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Wallenfels
schnaid.inFranken.de  Die Ortsgruppe Schnaid des Frankenwaldvereins blickt auf ein arbeitsintensives Jahr zurück.

Neue Grillbude ist der ganze Stolz

Auf ein arbeitsintensives Jahr blickte Obmann Daniel Brehm bei der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Schnaid des Frankenwaldvereins zurück. Beim Jubiläum "Zehn Jahre Köhlerfest im Thiemitztal" hab...
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Der Kohlenmeiler im Thiemitztal mit dem verstorbenen Ehrenobmann Werner Stumpf Foto: Susanne Deuerling
Der Kohlenmeiler im Thiemitztal mit dem verstorbenen Ehrenobmann Werner Stumpf Foto: Susanne Deuerling

Auf ein arbeitsintensives Jahr blickte Obmann Daniel Brehm bei der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Schnaid des Frankenwaldvereins zurück. Beim Jubiläum "Zehn Jahre Köhlerfest im Thiemitztal" habe man wie immer die Bewirtung übernommen. Zudem hätten die fleißigen Mitglieder eine neue Grillbude gebaut, die beim Sommerfest am Kohlenmeiler eingeweiht worden sei.

Die Weihnachtsfeier mit der Dorfgemeinschaft sei von den "Sorger Buam" umrahmt worden, so der Obmann. Ziel der Abschlusswanderung sei erstmals das Gasthaus "Homerudl" in Wallenfels gewesen.

140 Mitglieder

Den Mitgliederstand bezifferte Daniel Brehm auf 140. Den Kassenbericht erstattete Schatzmeisterin Christine Fischer.

Wegewart Björn Stumpf kündigte einen Großeinsatz an, bei dem die Wege neu markiert werden müssen. Er bat heute schon um tatkräftige Unterstützung, schließlich müsse das gesamte Wegenetz wieder auf Vordermann gebracht werden.

Kurz fiel der Bericht von Wanderwart Mario Küpferling aus. Er sprach von einem eher ruhigen Jahr. Bei der Sternwanderung in Meierhof sei man mit einer Delegation vertreten gewesen, ebenso beim Frankenwaldtag in Hölle. Die Wanderung zum 1. Mai sei sehr gut besucht gewesen, an der Jahresabschlusswanderung hätten über 20 Mitglieder teilgenommen.

Bürgermeister Jens Korn blickte auf einen jugendlichen und flotten Verein, der wahrscheinlich die jüngste Führungsmannschaft aller Ortsgruppen des Frankenwaldvereins habe. Die Schnaider Vereine seien sowieso gut aufgestellt. Heimat habe im Ort eine Zukunft.

Zwei Säulen machten den Frankenwaldverein aus, so Korn. Erstens kümmere sich die Ortsgruppe hervorragend um die Wanderwege, zweitens pflege sie Heimat und Tradition, wie man vor allem seit Jahren beim Kohlenmeiler sehen kann. Es zeuge von viel Stärke, wenn diese Tradition von Ehrenamtlichen übernommen werde.

Für das gute Miteinander dankte Mario Küpferling im Namen der Dorfgemeinschaft Schnaid.

In der Diskussion wurde das Thema "Maibaum" angesprochen. Hier sollten sich die Vorsitzenden der örtlichen Vereine zusammensetzen und beraten.

Auch der Kohlenmeiler samt Grillbude waren Themen der Aussprache. Der Grund, auf dem der Meiler und die Gebäude stehen, gehören den Bayerischen Staatsforsten, die neue Grillbude der OG Schnaid und die schon bestehenden Gebäude dem Hauptverein des Frankenwaldvereins. Für den Kohlenmeiler selbst zeichnen die Köhlerfreunde verantwortlich. Nun sollte das Ganze unter einen Hut gebracht werden. Der Grund könnte bei den Staatsforsten bleiben, der Hauptverein der Ortsgruppe die Grillbude abkaufen. Das Recht zur Bewirtung müsse aber weiterhin bei der Ortsgruppe Schnaid bleiben. Das alles sollte schriftlich festgelegt werden. Obmann Daniel Brehm und seine Mannschaft werden nun weiter die Verhandlungen mit dem Hauptverein führen.

Werner Wich regte an, in der Schnaid etwas Eigenes für die Vereine zu schaffen. Für Veranstaltungen gebe es nur das Jugendheim, und das gehöre der Kirche. Außerdem müsste es renoviert und erneuert werden. Kirchenpfleger Hermann Küpferling meinte, dass der kirchliche Träger bei Änderungen "sehr pingelig" sei und knapp bei Kasse. Bürgermeister Korn sagte, man müsse nach Möglichkeiten suchen, das Projekt mit Zuschüssen anzugehen.

Wegewart Björn Stumpf stellte abschließend noch die neuen Poloshirts, T-Shirts und Fleecewesten vor. Susanne Deuerling

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