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Coburg

Neue Formation im neuen Jahr

Die Offene Behindertenarbeit Oberfranken und die Offene Behindertenarbeit vor Ort haben sich bei einem Neujahrsfest zusammengeschlossen und nennen sich nun unter dem Dach der Diakonie Offene Hilfen Coburg.
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Gemeinsam wurde gesungen, gelacht, gegessen und gefeiert. Foto: Edwin Meißinger
Gemeinsam wurde gesungen, gelacht, gegessen und gefeiert. Foto: Edwin Meißinger

Sie sind stark geworden, die Offenen Hilfen Coburg. Am vergangenen Freitagabend feierten sie ihr gemeinsames Engagement und ihren künftigen Zusammenhalt im Saal der Kirchengemeinde Heiligkreuz Coburg mit ihrem Neujahrsfest.

Ganz offiziell schlossen sich die OBO (Offene Behindertenarbeit Oberfranken) und die OvO (Offene Behindertenarbeit vor Ort) zusammen, um unter dem Dach der Diakonie künftig als Offene Hilfen Coburg Inklusion und Teilhabe leben und weitergeben zu können. Inklusion bedeutet, dass jeder die Möglichkeit hat, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und es mitzugestalten. Ulrich von Brockdorff, Abteilungsleiter der Offenen Hilfen, beschrieb die Zusammenarbeit mit den Worten: "Offene Hilfen Coburg bedeutet heute, 231 ehrenamtliche Mitarbeiter und 35 hauptamtliche Mitarbeiter sind im FED, in der OBA, in der OBO, in der OvO, in der Schulassistenz/Schulbegleitung und im Wohnnest aktiv. Die erste Adresse dieses Engagements ist die Mohrenstraße 10 in Coburg."

Von Brockdorff hieß alle erwachsenen und jüngeren Gäste zur Feierstunde herzlich willkommen. "Heute feiern zwei große Partner, die sich, besonders in Coburg und Oberfranken, für Inklusion und Teilhabe stark einsetzen, ihre zukünftige enge Zusammenarbeit. 20 Jahre Offene Hilfen Coburg haben wir letztes Jahr gefeiert und 50 Jahre OBO (Offene Behindertenarbeit Oberfranke) feiern wir in diesem Jahr. Gemeinsam 70 Jahre Einsatz, mit viel Leidenschaft und Überzeugung für Menschen, mit und ohne Behinderung", betonte von Brockdorff. Der Abteilungsleiter begrüßte auch die Vertreter aus Politik und Kirche und aus den Partnereinrichtungen. Namentlich benannte er auch Personen verschiedener Arbeitsbereiche der Offenen Hilfen.

Beim Radio mitmachen

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auf einige mediale Arbeiten hingewiesen. So gebe es ein OBO-TV und ein "Radioprogramm in leichter Sprache" bei RadioEins, für das sich Interessierte bei der OBO oder dem FED melden könnten, um gegebenenfalls daran mitzuarbeiten. Zudem sei eine Filmgruppe bei den Offenen Hilfen aktiv, die Spielfilme drehe. Die Offenen Hilfen böten Unterstützung im privaten Bereich, bei Freizeitaktivitäten und bei schulischen und Weiterbildungsmaßnahmen.

Die Feier wurde mit Mut machenden und fröhlichen Liedern von der Gruppe und der Band "Mix Music" umrahmt. Die Bandmitglieder spielten mit Gitarre, Akkordeon, Cajon, Tamburin und weiteren Percussions-Instrumenten flott und fröhlich und sangen dazu.

Alle Festgäste ließen sich anschließend mit Begeisterung in zwei Gruppen einteilen, um mit- und gegeneinander ein "Offene Hilfen-Activity" zu spielen. Jeweils zwei Personen wurden nach oben auf die Bühne gebeten. Dann sollten sie Begriffe wie Toilette, Liederbuch, Ehrenamt, Sommerlager, Derby, Mohrenstraße und dergleichen zeichnerisch, mit Worten oder pantomimisch darstellen. Alle beiden Gruppen erwiesen sich als schnelle Rater und lösten die Aufgaben mit viel Humor und Spaß.

Die Festgäste wurden mit Fingerfood-Leckereien und heißen und kalten Getränken verwöhnt. Zum Abschluss des offiziellen Teils spielten und sangen die Bandmitglieder von "Mix Music" unter anderem das Lied "Feuerwerk" und entließen mit ihren Liedern alle, die schon nach Haus wollten oder mussten. Mit den verbliebenen Gästen wurde noch eine längere Zeit gelacht, diskutiert, gesungen und die Gemeinschaft gepflegt.

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