Hochstadt am Main

Neue Bäume für "Schmiedswäldla"

Der Festplatz im Ortskern von Hochstadt soll neu gestaltet werden. Nach einer Planierung des Geländes soll eine Neuanpflanzung von Bäumen stattfinden. 3000 Euro wurden dafür im Haushalt der Gemeinde eingeplant.
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Der Festplatz "Schmiedswäldla" im Ortskern von Hochstadt sieht nach dem Kahlschlag so gar nicht mehr nach "Wäldla" aus. Der Gemeinderat beschloss eine Planierung des Geländes und die Anpflanzung neuer Bäume. Foto: Werner Hauber
Der Festplatz "Schmiedswäldla" im Ortskern von Hochstadt sieht nach dem Kahlschlag so gar nicht mehr nach "Wäldla" aus. Der Gemeinderat beschloss eine Planierung des Geländes und die Anpflanzung neuer Bäume. Foto: Werner Hauber

Bei Prüfungen der örtlichen Kinderspielplätze waren viele Spielgeräte beanstandet worden, die abgebaut beziehungsweise erneuert werden sollen. Dies betrifft auch den Kindergartenspielplatz. Hierzu hatten sich die Kindergartenleitung sowie der Elternbeirat Gedanken gemacht. Zweiter Bürgermeister Max Zeulner (CSU) erläuterte dem Gemeinderat die angedachte Umgestaltung und die Wunschliste der neuen Spielgeräte. Den Ab- und Aufbau sowie die Geländemodellierung werde der Gemeindebauhof übernehmen.

Die Anschaffung der Spielgeräte finanziere sich zum Großteil aus einem Spendentopf, in dem sich derzeit 4806 Euro befinden. Die Anschaffungskosten für die Spielgeräte beziffern sich mit 5865 Euro. Die Differenz trägt die Gemeinde, beschloss der Gemeinderat.

Bäume wurden gefällt

Auch der Festplatz "Schmiedswäldla" soll neu gestaltet werden. Vor kurzem wurden hier einige der alten Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt. Für die Neuanpflanzung geeigneter Bäume werden laut Beschluss 3000 Euro im Haushalt eingeplant. Zuvor soll jedoch das Gelände teilweise aufgefüllt und planiert werden.

In Obersdorf muss ein Oberflächenwasserkanal von Wurzeleinwuchs befreit werden. Für die Arbeiten lag ein Angebot für etwa 400 Euro vor. Die Räte stimmten der Beauftragung zu.

Zweifel wegen Lampenmast

Die Bauarbeiten an der neuen Mainbrücke seien laut Staatlichem Bauamt Bamberg wieder aufgenommen worden, erläuterte Zweiter Bürgermeister Zeulner. Derzeit würden Leitungen der Telekom und des Bayernwerks verlegt. Für den Wiederaufbau der Straßenbeleuchtung sei es notwendig, das dafür benötigte Kabel gleich mitzuverlegen. Das Angebot der Bayernwerk AG für den Wiederaufbau inklusive Erneuerung des schadhaften Lampenmastes beläuft sich auf knapp 2000 Euro.

Darüber zeigten sich die Räte nicht erfreut. "Wir wissen ja gar nicht, was mit der bisherigen Lampe passiert ist. Im Nachhinein kann man sie leicht als schadhaft bezeichnen. Das ist nicht mehr nachvollziehbar", sagte Gemeinderat Michael Stöcker. Auch die anderen Gemeinderäte waren dieser Meinung. Daher wurde beschlossen, die Bayernwerk AG mit dem Wiederaufbau der Straßenlampe zu beauftragen, jedoch nur, wenn das Staatliche Bauamt die Kosten dafür übernimmt.

Bauarbeiten Ende Mai fertig

Anfang Mai soll der Verkehr auf die neue Brücke umgelegt werden. Danach werden noch Straßenbauarbeiten im Bereich der Tankstelle notwendig und die Behelfsbrücke wird abgebaut. Man geht davon aus, dass die Bauarbeiten Ende Mai komplett abgeschlossen sind.

Zu Gast bei der Gemeinderatssitzung waren zwei Mitarbeiter der Südwerk-Projekt-GmbH Burgkunstadt. Sie erläuterten Stellungnahmen von Behörden und Trägern öffentlicher Belange zu den Bebauungsplänen und zur vierten Änderung der Flächennutzungspläne der beiden "Sondergebiete für Photovoltaikanlagen" in Obersdorf/Anger und Wolfsloch. Seitens der Bevölkerung habe es keine Äußerungen gegeben. Die Stellungnahmen der Behörden segnete der Gemeinderat ab.

Einem Bauantrag auf Umbau eines Anwesens zu einer Betriebsstätte und einer Wohnung standen die Räte mit gemischten Gefühlen gegenüber. Das Vorhaben füge sich zwar in die Eigenart der näheren Umgebung ein, jedoch wisse man nicht, um was für eine Art Gewerbebetrieb es sich handelt. Bedenken wegen möglicher Probleme beim Be- und Entladen von Lkw wurden laut. Sechs Räte stimmten für den Bauantrag, sechs dagegen.

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