Ebelsbach

Naturschau beeindruckte

Jäger stellten ihre Arbeit in Ebelsbach vor.
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Günther Gabold bei der Vorführung seines Steinadlers "Wotan"  Fotos: Günther Geiling
Günther Gabold bei der Vorführung seines Steinadlers "Wotan" Fotos: Günther Geiling
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Die Aufgaben einer zeitgemäßen Jagd sind heute vielschichtig und zielen auf Mensch, Wild und Kulturlandschaft gleichermaßen ab. Vor diesem Hintergrund verband die Hegegemeinschaft-Ost die Hegeschau in Ebelsbach erstmals auch mit einer Naturschau, die auf ein großes Interesse stieß und am Wochenende Naturliebhaber und Familien mit Kindern nach Ebelsbach lockte.

Die Hegeschau mit Ausstellung der Trophäen (FT-Bericht vom Montag) ist für die Jäger eine Pflichtveranstaltung. Die Jäger sind sich aber darüber im Klaren, dass sich die Jagd immer mehr in einem Spannungsfeld verschiedener Interessen befindet. Dies war für die Hegegemeinschaft-Ost mit ihrem Sprecher Helmut Schöpplein umso mehr Anlass, mit der Hegeschau einmal einen anderen Weg einzuschlagen und sie mit einer Naturschau zu verbinden.

Schöpplein war begeistert von dem großen Interesse. "Es war für uns ein erster Versuch, die Hegeschau mit einer Naturschau zu erweitern. Wir waren vom Besuch überwältigt. Noch mehr wiegt für uns, dass wir von den Besuchern ein sehr positives Feedback erhalten haben. Unsere vielen Vorarbeiten dazu wurden wirklich belohnt."

Der Steinadler "Wotan" aus der Greifvogelstation Stettfeld war zu sehen. Die Kinder konnten den Vogel mit seiner großen Flügelspannbreite hautnah erleben und Günther Gabold von der Greifvogelstation gab die Information zu dem Tier.

Tasten und raten

Daneben konnte man sich in einer Ausstellung über jagdbare Tiere informieren. Es gab Präparate von Wildschweinen, Rehen, Hasen und anderen Tieren zu entdecken. Unterdessen trafen auf dem Sportgelände Jäger mit ihren Hunden ein. Vor einer großen Menge interessierter Besucher bot Alfred Schöpplein mit den Hundebesitzern eine Jagdhundevorführung.

Es gab weitere Aktionen. Beliebt waren die "Fühlhäuser", in denen die Besucher Laub, Moos, Rinde und andere Materialien ertasten und erraten konnten. Auch das Memory-Spiel mit Kastanien und Nüssen kam an.

Aufgrund des großen Interesses und der positiven Rückmeldungen zog die Hegegemeinschaft das Fazit, dass die Naturschau kein einmaliges Angebot gewesen sein soll. gg

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