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Kronach

Natürlich mit Beethoven

Die Hofer Symphoniker sind am 6., 7. und 8. März im Kronacher Kreiskulturraum zu hören. Zum 250. Geburtstag des Komponisten werden zwei seiner Werke gespielt.
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Die Geigerin Liya Petrova ist als Solistin zu hören. Foto: PR
Die Geigerin Liya Petrova ist als Solistin zu hören. Foto: PR

Am 6., 7. und 8. März gastieren die Hofer Symphoniker mal wieder im Kronacher Kreiskulturring mit einem Jubiläumsprogramm zum 250. Geburtstag Beethovens. Neben der Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op.72b wird das Violinkonzert D-Dur op. 61 zur Aufführung kommen.

Das berühmte Opus komponierte Ludwig van Beethoven 1806 auf Wunsch des Geigers Franz Clement. Das Werk fand im Laufe des 19. Jahrhunderts seinen Weg in das Repertoire der Musikwelt und begeistert heute Kenner wie Liebhaber. Wie kaum ein anderes Konzert verbindet es hohe Virtuosität mit volksnaher Melodik und ist eine repräsentative Komposition Beethovens, die die Gattung des Violinkonzerts maßgeblich beeinflusst hat. Interpretiert wird es von der bulgarischen Geigerin Liya Petrova, die 2016 den 1. Preis beim Internationalen Carl-Nielsen-Violinwettbewerb in Dänemark gewann. Zuvor war sie Preisträgerin der Violinwettbewerbe Tibor Varga in Sion, Louis Spohr in Weimar sowie Vaclav Huml in Zagreb. 2015 wurde sie beim Deutschen Musikwettbewerb 2015 mit einem Stipendium und einem Sonderpreis ausgezeichnet und in die Künstlerliste "Solisten des DMW" aufgenommen.

Davor erklingt einleitend mit der in nur drei Tagen von Felix Mendelssohn Bartholdy zum gleichnamigen Theaterstück von Victor Hugo komponierte Ouvertüre zu Ruy Blas, ein brillantes Werk mit viel Schwung und Frische, oder wie Robert Schumann gegenüber Richard Wagner äußerte: "Ein flottes Orchesterstück".

Die Konzerte stehen unter dem Dirigat von Christoph-Mathias Mueller, der erstmals in Kronach dirigiert. Mitreißende Energie, künstlerische Authentizität und ein hoher intellektueller Anspruch gelten als musikalisches Credo des Schweizers. In diesem Verständnis wird dann auch nach der Pause Sergej Prokofieffs Symphonie Nr. 1 D-Dur, op. 25 Symphonie classique als faszinierender Balanceakt zwischen Mechanik und Esprit, zwischen weltläufiger Brillanz und volkstümlicher Burleske, zwischen Parodie und Nostalgie erklingen.

Noch Karten zu haben

Für die jeweils um 19.30 Uhr beginnenden Konzerte im Kronacher Kreiskulturraum an der Berufsschule, Siechenangerstraße 13, gibt es beim Kreiskulturreferat im Landratsamt, Tel. 09261/678-300 oder per Mail gisela.lang@lra-kc.bayern.de, noch Karten für die Konzerte am Freitag und Sonntag. Der Samstag ist so gut wie ausverkauft. Kartenreservierungen an die Abendkasse werden unbedingt empfohlen. Abonnenten werden gebeten, den eventuell notwendigen Kartentausch möglichst umgehend vorzunehmen. red