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Nationalparkverein: Waldschutz steht im Fokus

In seiner Mitgliederversammlung dokumentierte der Vorstand des Verein Nationalpark Steigerwald seine zahlreichen Aktivitäten für einen besseren Waldschutz im Steigerwald und erhielt dafür großen Beifa...
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In seiner Mitgliederversammlung dokumentierte der Vorstand des Verein Nationalpark Steigerwald seine zahlreichen Aktivitäten für einen besseren Waldschutz im Steigerwald und erhielt dafür großen Beifall. Erster Vorsitzende Liebhard Löffler brachte es auf den Punkt: "Wir haben Mitgliederzuwachs, wir sind der größte Verein, der sich für ein Großschutzgebiet einsetzt, unsere zahlreichen Aktivitäten haben den Steigerwald bekannter gemacht und wir haben ein Einschlagsmoratorium ,Hände weg vom Ebracher Klosterwald' auf den Weg gebracht."

Schützenhilfe erhielt der Vorstand vom Leiter des Nationalparks Hainich, Manfred Großmann, der in seinem Vortrag einen Bogen spannte von der Gründung im Jahr 1997 über die Ausweisung der Unesco-Welterbe-Region Wartburg-Hainich bis zum Klimawandel heute. Es sei ein wunderbares Gefühl, auf Augenhöhe mit dem ältesten Nationalpark in den USA, dem Yellowstone-Nationalpark, und dem ältesten Nationalpark in Deutschland, dem Nationalpark Bayerischer Wald, zu stehen.

Der Nationalparkleiter sieht in dem Prinzip "Natur zulassen" einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Nach relevanten Studien könne der Wald als Kohlenstoffspeicher zum Klimaschutz beitragen, wenn man die Bäume stehen und richtig alt werden lässt. Wenn keine Verdichtung der Waldböden durch schwere Erntemaschinen stattfindet wie bei einem Naturwald, sei ein Wald ein echter Wasserspeicher.

Im Hinblick auf die Kommunalwahl im März appellierte Liebhard Löffler an die Politiker, nicht nur von Waldschutz zu reden, sondern auch konsequent zu handeln - zum Wohle der nächsten Generationen. red