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Narrhalla gibt Flohmarkterlös

Vollen Einsatz zeigten die Frauen der Coburger Narrhalla trotz brütender Hitze beim Flohmarkt in der Coburger Innenstadt. Gespendete hochwertige Kleidung, Haushaltswaren, Spielzeug und vieles mehr wur...
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Die Narhalla-Frauen haben spendeten ihren Flohmarkterlös an zwei Stütz- und Förderklassen der Heinrich-Schaumberger-Schule. Foto: privat
Die Narhalla-Frauen haben spendeten ihren Flohmarkterlös an zwei Stütz- und Förderklassen der Heinrich-Schaumberger-Schule. Foto: privat

Vollen Einsatz zeigten die Frauen der Coburger Narrhalla trotz brütender Hitze beim Flohmarkt in der Coburger Innenstadt. Gespendete hochwertige Kleidung, Haushaltswaren, Spielzeug und vieles mehr wurde von Samstag bis Sonntag am Stand der Narrhalla am Ausgang vom Parkhaus Mauer verkauft. Es wurde gefeilscht, verhandelt und viel gelacht und am Ende zahlten die Käufer gern auch etwas mehr für den guten Zweck.

Der Erlös des Flohmarktverkaufs der Narrhalla ging an zwei Stütz- und Förderklassen der Heinrich-Schaumberger-Schule in Coburg. "Die Stütz- und Förderklassen sind eine Kooperation aus Schule und Jugendhilfe. In diesen Klassen werden Jungen und Mädchen von einem Team aus Lehrern, Sozialpädagogen und Erziehern unterrichtet und begleitet, die Förderbedarf im sozio-emotionalen Bereich haben, mit dem Ziel, wieder eine Regelschule besuchen zu können”, erläuterte Sozialpädagogin Eva Beck von der Heinrich-Schaumberger-Schule bei der Spendenübergabe.

Im ersten Schulhalbjahr 2019/20 soll mit der Spende für zwei dieser Klassen ein Anti-Aggressionstraining angeboten werden: Ziel soll sein, den Schülern auf einer anderen Ebene Konzentration, Durchhaltevermögen und einen gezielten Umgang mit Aggressionen näher zu bringen.

Der Präsident der Coburger Narrhalla, Thomas Eck, konnte nun durch den tatkräftigen Einsatz der Narrhalla-Frauen für die Umsetzung dieses Vorhaben die stolze Summe von 1111 Euro an Sozialpädagogin Eva Beck übergeben. "Es freut uns immer sehr, wenn wir solche Maßnahmen und Initiativen vor Ort mit unserer Spende unterstützen können", betonte Präsident Thomas Eck.

Der "harte Kern" der Narrhalla-Frauen, die von Samstag bis Sonntag bei schweißtreibenden Temperaturen inklusive Nachtschicht die Stellung hielten, war sich einig: "Es war wie immer anstrengend und das Bett ruft, aber im nächsten Jahr sind wir ganz sicher auch wieder mit dabei!” Petra Kotterba

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