Bamberg
Blühflächen

Nahrung für Insekten mitten in der Stadt

Rund um das Eichendorff-Gymnasium stehen sie auf einer Fläche von insgesamt 150 Quadratmetern bereits in voller Blütenpracht: Schafgarbe, Färberkamille, Klatschmohn und andere Blühpflanzen, die Insekt...
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Mit Infotafeln wird auf die Flächen hingewiesen, die der Maschinenring und die Stadt gemeinsam angelegt haben. Foto: Stadt Bamberg/Anna Lienhardt
Mit Infotafeln wird auf die Flächen hingewiesen, die der Maschinenring und die Stadt gemeinsam angelegt haben. Foto: Stadt Bamberg/Anna Lienhardt

Rund um das Eichendorff-Gymnasium stehen sie auf einer Fläche von insgesamt 150 Quadratmetern bereits in voller Blütenpracht: Schafgarbe, Färberkamille, Klatschmohn und andere Blühpflanzen, die Insekten im Stadtgebiet als Nahrung dienen. Insgesamt drei bisher ungenutzte Grünflächen im Umfeld des Schulhauses haben das Umwelt- und das Gartenamt der Stadt sowie die Maschinenring Bamberg Dienstleistungs GmbH in einem Gemeinschaftsprojekt umgestaltet, teilt die Pressestelle der Stadt mit.

Bambergs Schulreferent und Zweiter Bürgermeister Christian Lange (CSU) betonte beim Ortstermin am Eichendorff-Gymnasium: "Wir möchten das Wissen um die Bedeutung von Artenvielfalt an nachfolgende Generationen weitergeben. Das ist mir gerade auch in Bamberg-Ost, dem bevölkerungsreichsten Stadtteil, ein Anliegen." So können die Honigbienen des Hausmeisters am Eichendorff-Gymnasium von nun an auch direkt vor der Haustür Nektar sammeln: Auf drei jeweils etwa 50 Quadratmeter großen Flächen rund um das Schulgebäude hat der Maschinenring regionales Saatgut gesponsert und ausgestreut. Bis zum Herbst übernimmt der Maschinenring noch die Pflege.

Ab dann kümmert sich das Garten- und Friedhofsamt der Stadt Bamberg. Jürgen Gerdes, der städtische Naturschutzbeauftragte, merkt an: "Wir haben in der Stadt einige Grünflächen, auf denen kein Nutzungsdruck herrscht. Diese wollen wir nach und nach ebenfalls zu Blühflächen umwandeln, so dass Insekten wieder mehr Nahrung finden." red

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